Jean-Martin Büttner über die Lebenskunst der Schweizer und Elton John, Markus O. Häring, Schweizer Fernsehen, Daniel Liebi, Andreas Aebi

Die Weltwoche verstärkt sich weiter: Mit dieser Ausgabe stösst Jean-Martin Büttner zum Kreis unserer Autoren. Fast vier Jahrzehnte schrieb Büttner für den Tages-Anzeiger und brachte dort selbst staubigste Stoffe zum Funkeln. Wie breit sein Repertoire ist, zeigt er schon in diesem Heft: In der Titelgeschichte ergründet Büttner die Lebenskunst der Schweizer (Seite 14); in einem kurzen Essay würdigt er den Musiker Elton John als genialen Satiriker seiner selbst (Seite 38). Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre und heissen den Kollegen herzlich willkommen.

 

Der Basler Geologe Markus O. Häring hat sich ein Leben lang mit Energie und Umwelt befasst. Nachdem er als Forscher für den Erdölriesen Shell ein breites Grundlagenwissen erarbeitet hatte, wechselte er die Fronten und leitete Projekte zur Förderung der Geothermie und zur Tiefenlagerung von CO2. Mit der (menschengemachten) Klimaerwärmung befasste er sich, lange bevor das Thema Mode wurde. Als einer der wenigen Insider wagt Häring eine fundamentale Kritik an der Politik des Weltklimarats. Am Beispiel der Kältewelle, die durch die Klimaerwärmung verursacht worden sein soll, zeigt Häring auf, wie die Wissenschaft auf dem Altar der Ideologie geopfert wird und damit jede Glaubwürdigkeit verliert. mehr

 

Zwangsgebühren fürs Schweizer Fernsehen zahlen alle, auch die bürgerliche Mehrheit in diesem Land. Doch was die SRF-Sendungen den Zuschauern vorsetzen, spottet sämtlichen Richtlinien. Weder die «Tagesschau» noch «10 vor 10», die «Rundschau» oder «Schweiz aktuell» bieten eine sachliche Berichterstattung. Sondern einen Blick auf die Welt und die Schweiz durch die stark rot-grün gefärbte Brille. Kein Wunder, denn 70 Prozent der SRG-Mitarbeiter bezeichnen sich als «politisch links». Und mit fast 40 Prozent erreicht die linke Gewerkschaft «Schweizer Syndikat Medienschaffender» einen sensationell hohen Organisationsgrad. mehr

 

Gastwirtin Daniela Liebi ist bekannt als «Lockdown-Rebellin», weil sie sich als eine der wenigen gegen das Corona-Regime auflehnte. Im Januar öffnete sie illegal ihren Betrieb, bis ihn die Polizei wieder schloss. Was folgte, waren eine Busse, Ärger und eine ungenügende bis sogar falsche Berichterstattung. Liebi überlegte es sich lange, ob sie sich erneut äussern soll oder nicht. Gegenüber der Weltwoche öffnet sie sich. Ungeschönt schildert Liebi den finanziellen Notstand der Gastrobranche, der auch sie betrifft. Weil seit einem Jahr keine Unterstützungsgelder fliessen, sagt sie: «Ich habe null und nichts.» mehr

 

Alchenstorf im Unteremmental versteht sich als Vogeldorf der Schweiz. Die Idee geht zurück auf seinen bekanntesten Einwohner: Nationalratspräsident Andreas Aebi. Der SVP-Politiker ist begeisterter Hobby-Ornithologe und beherbergt allein auf seinem Hof etwa 200 Vogelpaare, darunter Schleiereulen. Wer will, kann diesen per Webcam beim Familienleben zuschauen. Warum man das tun soll? «Weil es glücklich macht.» mehr

 

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Alex Baur, Redaktor

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