Geldpolitik in der Sackgasse

Zentralbanken bringen mit ihrer Dauerstimulierung Unsicherheit in die Wirtschaft. Ihre Orientierungslosigkeit verhindert eine Rückkehr zur Normalität.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Ulrich Konrad Schweizer

01.08.2021|11:40 Uhr

Das Verhalten des seriöseren Teils der Konsumenten wirkt. Der andere Teil gibt sowieso aus, was er monatlich bekommt. Die Idee, dass man besser jetzt kaufen soll als später, weil es teurer wird, greift kaum. Die Pandemiezeit hat vielen gezeigt, dass man einiges, wofür man vorher Geld ausgegeben hat eigentlich gar nicht braucht. Zudem muss man zur Kompensation der Inflation bei 0 % Zins mehr sparen. Es wundert mich gar nicht, falls das Niveau und das Wachstum wie vor der Krise nicht so schnell wieder erreicht wird. Es gab ja Meinungen, welche eine Normalisierung für Ende 2020 vorhersahen.

Richard Müller

30.07.2021|17:47 Uhr

Das Verhalten der Zentralbanken kann man nicht erklären, wenn man auf die Wirtschaft schaut. Man muss auf die Pleitestaaten schauen, um den Unsinn zu verstehen. Die Politik verprasst unendlich viel Geld und häuft gigantische Schulden an. Die Länder könnten ihre Schuldzinsen nicht mehr bezahlen, wenn das Geld knapper und die Zinsen erhöht würden. Die mit dieser Geldpolitik verbundene Enteignung von gesunden Unternehmen und Sparern schadet der Wirtschaft. So wie die Pleitestaaten mit ihrer irrwitzigen Klima- und Corona-Politik überhaupt den Zusammenbruch des gesamten Systems vorantreiben.

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