«Wir arbeiten in einem Kriegsgebiet»

Vierzig kriminelle Clans, 61 Gefahrenzonen und die höchste Schusswaffendichte in Europa. Ein Frontpolizist erzählt über den täglichen Einsatz in Schweden, einem Land im freien Fall.

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Kommentare

Hans Georg Lips

27.07.2021|14:37 Uhr

Das alles gibt es auch bei uns. Nur nicht so extrem, weil die "Bandenmitglieder" hier mit normalen Jobs 100 K pro Jahr verdienen können. Man schaue sich nur das Posen an mit 500 HP Autos. Aber die Parallelwelt existiert, wir helfen ihnen mit Sozialluxus und sie arbeiten mit allen Mitteln gegen unsere Interessen, kapseln sich ab und leben in eigenen Strukturen. Zudem liegt die Schweiz am dritten Platz der Rimessen. So finanzieren wir Familiennachzug etc. Von der Geburtenhäufigkeit schon gar nicht zu reden. Summa summarum, wir sind dumm.

Inge Vetsch

24.07.2021|20:10 Uhr

Jeder vernünftig denkende Mensch weiss und wusste spätestens 2015, dass es so kommen würde - früher (Schweden zuerst?) oder später (überall??). Der Glaube an das Gute im Menschen ist meist höchst naiv und fatal. Was nicht heisst, dass es das Gute im Menschen nicht gibt. Klar gibt es das. Aber mit gesunder Skepsis und konsequenter Haltung ist man überall und immer besser beraten. Alles andere ist fahrlässig und dumm. Der Schaden ist längst angerichtet und wohl unumkehrbar. Traurig, aber wahr.

Hans Grob

24.07.2021|19:19 Uhr

Y. F. 'Wie und Warum konnte es überhaupt so weit kommen?' Alles Gesellschaftliche hat mehrere Ursachen. Hier am Ursprung: 1. S war um 1960 zweitreichstes Land, man glaubte, sich alles leisten zu können. Die Schweiz macht aktuell denselben Fehler. 2. Man glaubte, die Sozialisation bei allen Immigranten erfolgreich gestalten zu können. 3. Man beschloss, nicht mehr ein Land nur für Schweden zu sein. 4. Beschloss, kulturell nicht kompatible Leute aus Konfliktgebieten in Massen aufzunehmen. 5. Hohe Löhne und Sozialleistungen verhinderten Integration durch Arbeit. - Alles typische Träume von Sozis.

Geronimo

22.07.2021|18:28 Uhr

Weltwoche: Ist diese Entwicklung noch aufzuhalten, oder ist es dafür schon zu spät? Svensson: Es bräuchte einen radikalen Wandel in der schwedischen Rechtsordnung. Unser Staat ist gemacht für Menschen, die einen moralischen Kompass haben und sich an einem Grundkonsens über die Ziele der Gesellschaft orientieren. Dann importiert man Kriminelle, die die Gesellschaft komplett ignorieren und keinerlei Moral haben. Politiker glauben, dass jeder, der zu uns kommt, sich integrieren will. Aber manche sind in einem kriminellen System gross geworden. Und wir haben kein gutes System, um sie zu bestrafen.

Werner Widmer

22.07.2021|11:03 Uhr

@Jürg Brechbühl. Y. Flückiger meint wohl nicht, warum es zu diesen Zuständen kam, sondern warum es zu solchen Quellen, Zellen, Ghettos kam.

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