Japan-Spezial, Kriminalität in Schweden, Playmate Taylor Brumann, Wohlstand dank Big Tech

Morgen werden in Tokio mit einem Jahr Verspätung die Olympischen Spiele eröffnet. Wir nehmen dies zum Anlass für einen Japan-Schwerpunkt, der gleichzeitig einen Kontrapunkt setzt: Bevor der Sport das Zepter ergreift, geben wir in unserem «Literatur und Kunst»-Teil Autoren das Wort, die uns eine faszinierend fremde Kultur nahebringen. Japankenner wie Urs Schoettli, führende Japanologinnen wie Irmela Hijiya-Kirschnereit oder der Japanologie-Professor David Chiavacci erklären, was das Land so besonders macht: von Manga bis Murakami, vom Mythos Samurai bis zu der Ästhetik im Alltag und dem Hang zum Perfektionismus, der sich in der Teezeremonie ebenso zeigt wie in der Autoindustrie. Wir erfahren auch, was hinter dem vorbildlichen Umgang der Japaner mit Naturkatastrophen steckt und welche Rolle das japanische Kaiserhaus heute noch spielt – es ist die älteste Monarchie der Welt. mehr mehr mehr

 

Kaum bemerkt von der Weltöffentlichkeit, ist Schweden zum Spitzenreiter in der europäischen Kriminalstatistik aufgestiegen. Das skandinavische Land, einst bekannt für seine Sozialidylle, verzeichnet die meisten Diebstähle, die meisten Sexualdelikte, die meisten Vergewaltigungen, die meisten Schiessereien und weltweit die grösste Anzahl von Sprengstoffanschlägen in Friedenszeiten. In zahlreichen Gebieten des Landes fühlen sich die Sicherheitsbehörden machtlos. «Wir arbeiten in einem Kriegsgebiet, obwohl wir nicht für Kriegseinsätze ausgerüstet sind», sagt ein Polizist mit Fronterfahrung im Gespräch mit der Weltwoche. «Diese Gebiete gehören nicht mehr zu Schweden.» Eine Politik der offenen Türen, hohe Migrationszahlen, vorwiegend aus Nahost, und mangelnder politischer Wille, Recht und Ordnung zu etablieren, hätten Teile Schwedens an den Rand des Kollapses gebracht. mehr

 

Taylor Brumann ist eine faszinierende Persönlichkeit: Die Schweizerin mit schwedisch-amerikanischen Wurzeln wuchs in Basel bei ihrer Grossmutter auf. Mit achtzehn begann sie zu modeln, in diesem Jahr war sie als «Miss Mai» auf einer zehnseitigen Bildstrecke im deutschen Playboy zu sehen. Reporter Roman Zeller traf Brumann zum Interview in einer Bar in Zürich. Bestens gelaunt erzählte sie unter anderem, dass sie in wenigen Tagen den Hawaiianer Jay Alvarrez besuchen werde. Sie habe mit dem Model und wohl berühmtesten travel-Influencer der Welt seit über einem Jahr täglich Kontakt. «Wir daten uns», so Brumann. mehr

 

Immer wieder schauen wir aufs Handy, um die E-Mails zu kontrollieren, dann kurz auf Twitter und Facebook, Dutzende Male pro Tag, es geschieht fast unbewusst. Nicht bewusst ist vielen auch, wie viel diese Social Media eigentlich wert sind. Die modernen Technologieriesen sind eine Bereicherung, ja ein Segen für die Menschheit. Zu mächtig seien sie geworden, finden aber Politiker der Regierung Biden und der EU. Die Internetfirmen würden ihre Marktmacht missbrauchen, Innovationen unterdrücken, unsorgfältig mit Daten umgehen. Die Politiker wollen Big Tech an die Kandare nehmen, wodurch enorme Werte aufs Spiel gesetzt würden. Auch Donald Trump will die Firmen vor Gericht bringen, weil sie die Meinungsfreiheit einschränkten, wie der amerikanische Anwalt Alan Dershowitz hier darlegt. mehr mehr

 

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Alex Baur, Redaktor

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