Vor diesen Denkern wird gewarnt

Während der Vergiftung der Böden unsere ganze Aufmerksamkeit gilt, bleibt die Vergiftung des Geistes durch falsche Autoritäten unbehelligt.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Patrick Baumann

11.05.2021|10:53 Uhr

Ein Rundumschlag und teilweise Fokussierung auf spezifische Themen von historischen Köpfen ist möglicherweise amüsant, Herr Mörgeli. Interessant und bereichernd fände ich, ein etwas breiteres Spektrum der Persönlichkeiten herauszuschälen und gegenüberzustellen. Zum Beispiel Platons Hölengleichnis, oder Luthers "aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz" oder Freud's Fokus auf Freude anstatt Schmerzvermeidung.

Inge Vetsch

10.05.2021|16:36 Uhr

Überaus aufschlussreiche Kurzportraits. Daraus sollte man eine feste WW-Serie machen = in jedem Heft einige Kurzporträts von historischen Köpfen.

Hans Grob

08.05.2021|15:09 Uhr

Wohl schlimmer als Marx und Freud, die ja klar widerlegt sind: J. - J. Rousseau: 'Ausgangspunkt des rousseauschen Denkens ist die Abscheu vor der etablierten Kultur und Gesellschaft. Die in zivilisatorisch entwickelten Gesellschaften lebenden Menschen sind selbstsüchtig, unwahrhaftig und eitel.' Die 68'er und weitere Revolutionäre 200 Jahre vorhergenommen, und die heutigen Gutmenschen, die an die an sich guten Flüchtlinge und Immigranten glauben. 'Seine Theorien wurden von den Kirchen abgelehnt, hielten die Idee des „edlen Wilden“ für abwegig; der Mensch war für sie nicht von Natur aus gut.'

Beat Furrer

08.05.2021|09:47 Uhr

@NF: Martin Luther hat die Freiheit durch den Glauben an Christus allein wiederentdeckt (Römerbrief, Galaterbrief). Diese Entdeckung wiegt jeden angeblichen Irrtum und jede Äusserung Luthers, die unseren zeitgeistigen Ohren und Gedanken widerspricht, bei Weitem auf. Offensichtlich muss ich mein Verdikt, dass die Behörden den Geist Gottes (= der Geist der Verfassung) nicht kennen, auch auf die Journalisten (Mörgeli, CM) und Kommentatoren und Leser (Sie) ausdehnen. Ein Lichtblick ist für mich die Aussage von Roger Köppel im Stricker TV: Er liest den Römerbrief. Das empfehle ich auch Ihnen und CM.

Nannos Fischer

07.05.2021|08:02 Uhr

Der Artikel beurteilt Martin Luther nicht im Lichte der heutigen Zeit, sondern der unwiderlegbaren Auswirkungen, die ein bedeutender Teil seiner Tätigkeiten und Äusserungen durch die Jahrhunderte dank der von ihm geforderten und ihm zugestandenen Autorität in Deutschland hatte. Es ist im Gegenteil geradezu tragisch, dass all seine gravierenden Irrtümer ihr Gewicht gerade dank der Autorität seiner einmaligen religiösen reformerischen und exegetischen Tätigkeiten er- und behalten konnten.

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