Chinas Konflikt mit den Uiguren

Das Schicksal der muslimischen Minderheit wühlt den Westen auf. Dass uigurische Terroristen seit dreissig Jahren Peking herausfordern, wird ausgeblendet.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Grob

02.05.2021|12:10 Uhr

Wenn die Nah- und Mittelöstler nun so wenig halten vom Westen, sollen sie doch auch nicht mehr hinkommen.

Hans Georg Lips

30.04.2021|15:18 Uhr

Diese Information muss man halt auch haben. Merci WW. Der chinesische Botschafter wird ob der Ausgewogenheit der WW grosse Freude haben. Wobei die WW ja nur die Bühne ist und nicht sagt, das alles sei wahr. Die brutale Frage hier gestellt heisst wohl, wie integriere ich problematische Einwohner mit Gift wie bei Assad oder mit Unterbindung bei uigurischen Frauen? Jedenfalls nicht so wie das vom SEM gegenüber ausl. Kriegsverbrechern gemacht wird. So lieber nicht. Die erhalten alles, Aufenthaltsrecht, Gratiswohnung etc. Schickt diese Uiguren doch auch zurück, sie lernen dann arbeiten. Wenigstens.

Beat Furrer

30.04.2021|14:58 Uhr

Markus Dancer: Ihr Kommentar benötigt Ergänzungen. Der grösste Menschenfeind sind nicht die (monotheistischen) Religionen. Der Kommunismus hat weit mehr Menschen versklavt und umgebracht - und das innert kaum 100 Jahren - als die monotheistischen Religionen. Wenn im Artikel von "Maos Volksbefreiungsarmee" gesprochen wird, ist das eine Lüge in sich. Niemand hat das Volk so versklavt wie Mao und die kommunistische Partei Chinas (KPC). Dem Organhandel und der ständigen Repression durch die KPC dürften unvergleichlich mehr Menschen zum Opfer fallen und gefallen sein als durch die Uiguren.

Erwin Schär

29.04.2021|19:25 Uhr

Mir fehlen in der Betrachtung einige Punkte. Diese sind für einen Historiker vielleicht nicht wichtig. Die ökonomische Entwicklung in Xinjiang in den letzten Jahren ist der Schlüssel zur Befriedung der Region. Mit dem Projekt Seidenstrasse wurde die Infrastruktur in der uigurischen Provinz Xinjiang modernisiert. Der Handel, der durch die Seidenstrasse entstand, hat auch die uigurische Bevölkerung aus der Armut befreit. Die Städte entlang der Seidenstrasse erleben einen beispiellosen Boom. Ein weiterer Schlüssel ist der bevorzugte Zugang der Minderheiten an Hochschulen.

Markus Dancer

29.04.2021|09:57 Uhr

Sehr gute Analyse! Merci! Die geostrategische Politik des Westens kann man bestenfalls als Moral-Chaos bezeichnen. Dabei ist der ges. Westen selber kurz davor die Kontrolle seiner Territorien an den Islam zu verlieren! Der grösste Menschefeind sind immer noch die Religionen und die Dummheit die IMMER in Zelbstzerstörung mündet!

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