Gott ist tot, es lebe der Heilige Geist

Die politische Korrektheit ist zu wenig radikal. Die Pandemie lenkt von tatsächlichen Gefahren ab. Und Sex ist ein Schlamassel. Philosoph Slavoj Zizek zerlegt den Zeitgeist.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Beat Furrer

04.04.2021|12:36 Uhr

"Gott ist tot"? Wenn mein Telefon nicht mehr funktioniert, könnte es natürlich sein, dass das ganze Telefonnetz und die Zentrale "tot" sind. Es ist allerdings meist eher so, dass mein Telefon "tot" ist. So ist es auch mit der Beziehung zu Gott. Der Apostel Paulus sagt, wer von den beiden - Mensch oder Gott - tot ist (Epheser 2,1). Für die wahren Christen ist klar: Gott, der Geber allen Lebens lebt und spricht zu uns: in seinem Wort, durch Eindrücke, durch Umstände. Da wir in der Gnadenzeit sind, richtet Gott noch nicht (Er schweigt noch zum Unrecht). Zu denken, Er sei tot, ist ein Trugschluss.

Brigitte Miller

02.04.2021|08:54 Uhr

Ich verstehe nicht: die woke-Kultur besiegt den Rassismus nicht, sie macht uns immun gegen Rassismus. Soweit so richtig. Aber warum ist sie dann "nicht radikal genug"?

Claudio Hammer

01.04.2021|04:48 Uhr

Immer wieder ein Highlight mit Zizek's radikalen Gedankengängen konfrontiert zu werden. Die SPS sollte den mal zu einer Parteiversammlung einladen, damit er denen mal d'Chappe wäscht und wieder in den linken Senkel stellt. Dass die mit ihrem vermeintlichen Anti-Rassismus und ihrem Woke & Cancel Culturwahn selber auf eine bestimmte Art rassistisch werden, das merken die leider gar nicht mehr, resp. haben das dialektisch noch nicht so ganz bis zum Ende durchdacht. Wie Zizek auch halte ich mich für einen Universalisten. Hätte ich Kinder, dürften die auch Indianerlis spielen, wie ich damals auch!

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