«Psychiatrische Eigenlogik»

Alle reden über den fremdenfeindlichen Killer von Hanau. Die politische Deutungsmaschine rattert. Wir dringen ins Hirn des Täters ein, legen Deutschland auf die Couch und sprechen mit dem renommierten forensischen Psychiater und Verbrechensexperten, Professor Frank Urbaniok.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Brigitte Miller

28.02.2020|16:28 Uhr

Man lese "Du bist verfemt!" von Gerd Held

Beat Rutishauser

28.02.2020|15:35 Uhr

Fachlich sehr gute Analyse von Herrn Urbaniok: Im Zentrum der Tat stand die psychische Erkrankung. Erschreckend an der politischen Reaktion in Deutschland, ist das Fehlen einer ausgewogenen und staatstragenden politischen Mitte. Die bestehende Radikalisierung der Mitte unter Frau Merkel ist beängstigend. So wird ein demokratisch vorbildliches Land gespalten und die unterschiedlichen Kräfte in voller Wucht aufeinander losgelassen. Man vergeht sich aus politischem Eigennutz sogar an einem schwer kranken Menschen. Alle Hemmungen scheinen in Deutschland gefallen. Schade um dieses Land.

Brigitte Miller

27.02.2020|20:57 Uhr

Mögen viele Leute diese hochdifferenzierten Ausführungen lesen. Dass allerdings die "Parteien des üblichen demokratischen Spektrums" weniger hemmungs-und skrupellos agieren und sich äussern, damit bin ich nicht ganz einverstanden. Haben sie doch die ganze Wucht der ihnen zudienenden Presse im Rücken , um jeden , der eine andere Meinung hat, Probleme anspricht und ihre Macht gefährdet , gnadenlos zu desavouieren und zum Nazi zu erklären, die ultimative Vernichtungskeule. Da braucht es nicht einmal einen Elmar Brok und sein "Krebsgeschwür", eine freundliche Bezeichnung für die Werte-Union.

Michael Wäckerlin

27.02.2020|20:07 Uhr

Trotz allem propagandistischen Gezeter lässt sich kein kausaler Zusammenhang zwischen den Handlungen des mutmasslichen Täters von Hanau und der Kommunikation von AfD-Mitgliedern herstellen. Im Falle des Habte A. war die rechtswidrige Asylgewährung und der Aufenthalt in Europa eine kausal notwendige Bedingung für die spätere Tat in Frankfurt.

Markus Spycher

27.02.2020|09:44 Uhr

Die Ausführungen dieses forensischen Psychiaters sind interessant. Ich lasse mir gerne psychiatrische Erkrankungen von einer Fachperson erklären. Warum aber kriegen Normalos das 24-seitige Manifest nicht im O-Ton unter die Augen? Offensichtlich hat man Angst vor Nachahmetätern unter mündigen Bürgern und gibt nur der Forensiker-Kaste Einblick. Ein Schriftstück und ein hirnrissiges Verbrechen sind aber doch immer noch 2 verschiedene Dinge!

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