Intern: Roger Schawinski, Alexandra Perina-Werz, Coronavirus

Zum ersten Mal hatten sie 1977 bei der Tat miteinander zu tun. Roger Schawinski kam vom «Kassensturz» und war Chefredaktor des Blatts, unser Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann kam von der Weltwoche und war Inlandredaktor. Seitdem haben sich ihre Wege immer wieder gekreuzt. Am heftigsten gerieten sie ums Jahr 2000 aneinander, als Schawinski Tele 24 lanciert hatte und Zimmermann VR-Präsident des Konkurrenten TV 3 war. Zuletzt war das Klima wieder entspannt. So besuchten die beiden im letzten Herbst gemeinsam das Westjordanland, um sich ein Bild vom palästinensischen Journalismus zu machen. Kurz vor dessen 75. Geburtstag würdigt Zimmermann Schawinski in einer grossen Titelgeschichte. (mehr)

 

CVP-Bundesrätin Viola Amherd bleibt sich treu. Mit der 43-jährigen früheren CVP-Fraktionssekretärin Alexandra Perina-Werz hat sie eine weitere Vertraute aus alten Tagen in ihren engsten Stab berufen. Die charmante Bernerin, mit Augen wie die norwegische Filmschauspielerin Liv Ullmann, soll die Kampagne zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge orchestrieren. Was hat Perina-Werz bewogen, ihren Job als Leiterin Politik bei Raiffeisen Schweiz zu kündigen und ins VBS zu wechseln – obwohl Sicherheitspolitik nicht gerade ihr Kernthema ist? Hubert Mooser hat mit «Madame Air 2030» über ihren neuen Job gesprochen. (mehr)

 

Die Corona-Angst greift um sich, Transportnetze und Fabriken sind blockiert, Firmen erhalten keine Ware mehr aus China, die Börsenkurse sacken ab – steht ein tiefer Einbruch der Wirtschaft bevor? Wir haben den Anlagestrategen André Kistler vom Vermögensverwalter Albin Kistler nach den Auswirkungen der Corona-Störung auf die Weltwirtschaft gefragt. Er beurteilt die Lage gelassen, das Wachstum werde zwar weiter gedrückt, aber die Weltwirtschaft sei stabil untermauert. Und dann legt er dar, welche Entwicklung von Globalisierung und Digitalisierung noch zu erwarten sei – atemberaubend. (mehr)

 

Lange Zeit kam sein Name im Nachspann der Kinofilme. Das ist das Los der Stuntmen, jener Männer, die für die Stars all die gefährlichen Dinge tun. Chad Stahelski war einer von ihnen, seine Spezialität waren Martial Arts, die gemischten Kampfkünste, da konnte er alles. Seinen Höhepunkt als Stuntman hatte er in «Matrix» als Double von Keanu Reeves. Er verletzte sich zum Schluss der Dreharbeiten, war transportunfähig und begann, das war sein Glück im Unglück, die Kunst der Stunt-Choreografie zu studieren, die er zur ästhetischen Perfektion weiterentwickelte wie einst seine Kickboxerei. Inzwischen ist Stahelski auch Regisseur; die «John Wick»-Filme mit Reeves in der Hauptrolle stammen von ihm. (mehr)

 

Am Tag, als Benjamin Griveaux als Kandidat für das Pariser Bürgermeisteramt wegen eines Sexvideos zurücktrat, war Jürg Altwegg beim marxistischen Philosophen Alain Badiou zum Interview. Vor Jahren hatte Badiou mit dem Drahtzieher der Affäre Juan Branco (S. 14) ein Buch herausgegeben: «L’ordre et le monde». Über Brancos Angriff auf die Privatsphäre eines Politikers äusserte sich Badiou voller Abscheu. Von der französischen Linken erwartet der Kommunist eh nichts mehr. Einen Hoffnungsschimmer macht Badiou überraschenderweise in den USA aus: Bernie Sanders. (mehr)

 

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Alex Baur, Redaktor

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