Wann ist der Mensch tot?

Der Bundesrat will jeden Toten prinzipiell zum Organspender machen. Gegner kritisieren, dass Patienten im Interesse der Transplantationsmedizin vorschnell für tot erklärt würden. Stimmt das?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Werner Widmer

19.02.2020|16:18 Uhr

In den Kommentaren wurde festgestellt, dass die Transplantationmedzin sehr hohe Kosten verursacht. Ob sie sinnvoll ist? Das Gleiche gilt auch für die lebenserhaltenden Massnahmen von Gehirntoten. Wenn ein Organismus ohne Maschinenversorgung nicht mehr Leben kann, ist er tot. So würden dann keine Kosten für den Betrieb der Maschinen mehr anfallen und die Gelder könnten vernünftiger verwendet werden. Medizin in weniger entwickelten Ländern. Leider bräuchte es dann auch weniger Prestigepflegepersonal in der Schweiz. Ueber 55-Jährige, auch wenn noch gesund, eignen sich nicht als Spender.

Hans Georg Lips

18.02.2020|15:59 Uhr

Nach meiner Meinung stehlen Spitäler Organe von jungen Menschen, die eigentlich noch nicht tot sind. Das wird nie untersucht. So sind Spitäler "Leichenfledderer" obwohl die Leiche noch warm (das muss sein) und eigentlich nicht tot ist. Vermutlich machen da dann einige noch Reibach.

Marcel Egli

15.02.2020|21:25 Uhr

Perverses der Diktatur von Bern. Wer arbeitet, der wird steuerlich abgezockt. Bis zur Pension wird man derart beansprucht, froh kann sein, der gesund den Ruhestand erreicht. Wenn man dann ein paar glückliche Jahre geniessen darf und die Organe beim Tod noch halbwegs nutzbar sind, dann wird man wie ein Nutztier ausgenommen, ob es einem passt oder nicht. Die Menschenrechte verkommen zum Witz. Der Körper wird zur Sache und diese Sache wird durch den links-grünen, freisinnigen Staat enteignet. Es geht nicht um das Gute. Geld, Haus, Hof, Freiheit und sogar Organe nehmen sie uns.

Guerrino Stivanello

14.02.2020|17:48 Uhr

Dieser Satz «Niemand weiss, was auf der seelischen Ebene geschieht, wenn wir sterben. Auch ich kenne die Geheimnisse und die mystischen Aspekte des Sterbeprozesses nicht. Ich bin mir aber sicher, dass der Spender von den Vorgängen nichts mitbekommt und man ihm kein Leid zufügt", beantwortet alles! Man weiss es nicht, aber man ist sich sicher … Es ist ein Milliardengeschäft dito Embryonale Zellen usw. Informiert Euch einfach beidseitiger Fakten und die Wahrheit sieht leider sehr, sehr erschreckend aus! Jeder soll dann selbst entscheiden, NICHT der Staat, ob er spenden will oder nicht.

Markus Dancer

14.02.2020|09:04 Uhr

Ich habe nichts gegen Organspenden. Damit aber einen Handel aufzuziehen (wäre die Konsequenz der BR Idee). Aufklären wäre besser als zu befehlen. Dann gäbe es auch mehr Spender. Aber da unser BR, das parlament u. die Verwaltung vollständig auf der Seite der "Geschäftemacher" stehen wird wohl schon bald mit der Ausschlachtung von Leichen begonnen werden können.

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