Stadt erdrückt Land

In der Schweiz verschärft sich die älteste aller politischen Konfliktlinien: Die Städte wollen das Land beherrschen.

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Kommentare

Beat Furrer

15.12.2020|14:25 Uhr

@Hammer: In Beromünster war ich auch, ca. 7 Jahre später als Sie. Obwohl Beromünster auf dem Land ist, heisst das noch nicht, dass man das Landleben, die ländliche Mentalität versteht. Dazu müsste man schon einige Jahre - abhängig von Natur und Menschen - dort leben. Das Direktzahlungssystem für die Schweizer Landwirtschaft wurde etwa 1992 eingeführt und es war voraussehbar, dass sich das zu einem Erpressungsinstrument entwickeln würde. Die Umweltverbände / -behörden und die linken Parteien knüpfen die Zahlungen an übermässige Bedingungen. Ursprüngliche Absicht: Hohes Preisniveau ausgleichen.

Claudio Hammer

15.12.2020|14:16 Uhr

Mein lieber Herr Baiker, ich laufe auch nicht mit Scheuklappen durch die Welt, wie Sie scheinbar, wenn Sie da meinen: "Das durchschnittliche bescheidene Steueraufkommen in Zürich haben Sie in der WW , wie ich mich erinnere, nicht infrage gestellt." Wenn ein nicht unwesentlicher Teil der Topverdiener der Stadt Zürich wie z. B. der werte Herr Chefverleger Roger Köppel eben gar nicht in der Stadt sein Einkommen und Vermögen versteuert, sondern an der Goldküste, ganz zu schweigen von dem Fremdkantönlern in SZ & ZG etc. PS Züri-Rotgrün hat die verlotterten Finanzen der Bürgerlichen in 25 J. saniert!

Herbert Stalder

14.12.2020|20:21 Uhr

@Hammer --CH-Wertschöpfung passiert in den Städten-- Und nicht zu vergessen, die dazu passende steigende Kriminalität.

Hans Baiker

14.12.2020|19:43 Uhr

Sie haben wohl, lieber Herr Hammer, mit der städtischen Wertschöpfung, etwas verallgemeinert, Basel gemeint. Wohl kaum Bern. Der gesamte Städtegürtel von St. Gallen bis Genf lebt meines Wissens vom Land. Das durchschnittliche bescheidene Steueraufkommen in Zürich haben Sie in der WW , wie ich mich erinnere, nicht infrage gestellt. Die CH-Wertschöpfung in der Stadt Zürich kann die linken Ansprüche nicht decken. Auffällig ist, wie die linke Aggressivität laufend zunimmt. Leider sich auch in ihren Kommentaren widerspiegelt.

Markus Dancer

14.12.2020|11:26 Uhr

Stadt gegen Land aufzuwiegen (aufzuweigeln) ist völliger Schwachsinn! Städter wie Land-/Bergbevölkerung sind von einander abhängig. Was wichtig wäre ist eine ausgewogene und faire Politik die den Interessen beider dient u. das geht nur mit den guten alten Kompromissen. Die enorme Zuwanderung mündet in Stress für die Landbevölkerung. Wenn der Staat funketionieren soll, dann muss immer die Schwächere Seite geschützt werden. Früher waren das die Arbeiter, heute haben sie die Macht od. glauben wenigsgtens diese zu haben; praktisch Schutzlos sind heute Gewerbler u. Landleute!

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