Nachhaltig investieren – aber wie?

Bereits ein Drittel der Investitionen in Fonds entfällt auf Finanzprodukte, die sich Umwelt und Soziales auf die Fahne geschrieben haben. Der Teufel steckt im Detail.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Richard Müller

16.11.2020|15:52 Uhr

@Hans Baiker: Treffend formuliert. Leider spielen die Staaten immer aggressiver mit und bekämpfen jede gesunde Wirtschaft mit Moralismus. Konkret werden gute, rentable Unternehmen mit sinnloser Überregulierung aufs Abstellgleis geführt. Hingegen werden Firmen mit scheinbar hohen moralischen Ansprüchen und unbrauchbaren Produkten als nachhaltig eingestuft und mit Unsummen Steuergeld gefördert. Die Wettbewerbsverzerrung wird täglich schlimmer. Wer in staatlich geförderte Blasen investiert, riskiert den Totalverlust ebenso wie derjenige, der auf Unternehmen setzt, die in Ungnade gefallen sind.

Richard Müller

15.11.2020|09:52 Uhr

Nachhaltig und langfristig investieren war für Kleinanleger schon immer wichtig. Bloss nicht dauernd zocken und die Banken damit reich machen, während das eigene Vermögen vor lauter Spesen kaum wachsen kann. Nachhaltig kann sehr einfach definiert werden: Unternehmen, die über lange Zeit rentabel arbeiten und Jahr für Jahr Dividenden ausschütten, machen das Richtige richtig. Das ganze ESG-Gedöns ist nur dekadenter Zeitgeist. Die Gutmenschen wollen die Kapitalflüsse nach moralischen Gesichtspunkten lenken. Die Banken machen mit, weil immer mehr Subventionen zu zeitgeistigen Unternehmen fliessen.

Hans Baiker

14.11.2020|17:57 Uhr

Die New-Green-Deal-Blase halte ich für mindestens ebenso risikoreich wie die New-Economy-Blase 2000. Dazu kommt noch, dass die Staaten mitspielen und damit für völlige Intransparenz und Unberechenbarkeit sorgen. Wie lange noch bezahlt man in Deutschland den höchsten Strompreis der Welt? Ich bin im Jahr 2000 exakt auf dem Höchst ausgestiegen. Beim New-Green-Deal gibt es für mich nur ungewisse Prognosemöglichkeiten.

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