Hurra, heute spalten wir die Demokratie

Wenn Journalisten zu einer Wahl nichts einfällt, dann beschwören sie ein «tief gespaltenes Land».

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

13.11.2020|13:42 Uhr

Wieder ein Lesegenuss von Zimmermann. Er stellt diese dummdreisten Medienfritzen wunderbar an den Pranger. Könnten sie, so würden sie ihn das fühlen lassen.

Werner Fritschi-Schindler

12.11.2020|17:16 Uhr

Das Thuner Tagblatt teilt mit, dass der Bundesrat in der EU-Frage tief gespalten sei. Wie tief ist eigentlich tief? 3,5 BR pro und 3,5 BR contra? Wie wird gespalten? Womit? Wo führt das noch hin? 3,5 BR pro und 3,5 BR contra? Wäre "verschiedener Meinung" weniger schmerzhaft? Ruth Fritschi

Meinrad Odermatt

12.11.2020|10:59 Uhr

Irgendwie ist es ja schon so, dass heute 50% Linke gegen 50% Bürgerliche stehen. Und das liegt zu 100% am unterschiedlichen Staatsverständnis. Man müsste also wieder einmal klären, siehe Gründungsakten, von was wir reden. Indem man die Frage beantwortet, ob wir einen Staat HABEN (ein Gebilde, das uns entweder mit Annehmlichkeiten beliefert oder schikaniert und gegen das man kämpfen muss!) ODER OB WIR SELBER DER STAAT SIND (als Individuen und Staatsbürger). Damit wäre das, was wir heute "den Staat" nennen, nichts anderes als UNSERE ORGANE. Regierung, Parlament, Gerichte sind nur StaatsORGANE.

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