Die Entzauberung von Facebook und Twitter

Der US-Wahlkampf brachte eine mittelalterliche Unsitte in die freie Gesellschaft zurück: die Zensur.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Ernst Jeker

10.11.2020|12:27 Uhr

@Jürg Brechbühl: Es ist nicht Donald Trump der landesweit bewaffnete Militante aufhetzt, es sind einzig und allein die Demokraten und Medien. Die New Yorker demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez sagt öffentlich, man müsse die Republikaner abfackeln. Man sehe sich nur SRF1 Tagesschau und 10vor10 mit den geifernden und schäumenden Journalisten an, manche können ihren blanken Trump-Hass nicht verbergen. Dies zeigt deutlich, wie unsere Medien am ganz linken Rand polarisieren und zwischen den Bürgern einen Keil schieben und sie damit entzweien, keine Spur von neutralem Verhalten.

Franz Wildner

08.11.2020|15:42 Uhr

Diese US-Wahlen haben mir Gelegenheit gelegen, mein Sortiment an Zeitungsabos zu bereinigen. Abbestellt sind NZZ ("Trump-Der falsche Kandidat"), FAZ (die Volontäre Frankenberger, Kaube, u.a. werfen nur noch mit unflätigen Beschimpfungen um sich, "Verlogenheit, Niedertracht, kein Ehrgefühl, Gefasel, usw."), Welt (Prawda am Spreebogen mit Zensur zu Dingen, die sie nicht wissen wollen), New York Times (sob stories, stone hurling culture, Antisemitismus und US-Sozialismus), Washington Post (tägliche Propaganda für einige Dollar im Jahr). Ich werde eher kleinere Internet-Medien bedenken.

Franz Wildner

08.11.2020|15:21 Uhr

Brechbühl: Sie sind nicht informiert. Eine Briefwahl kann nicht funktionieren, wenn die Wählerregister nicht in Ordnung gehalten werden. Das hat nichts mit den Stimmenzählern und gar nichts mit Präsident Trump zu tun, wie Sie unterstellen. In 2017 haben 248 Counties mehr registrierte Wähler gehabt als wahlberechtigte Erwachsene. Darunter sind Los Angeles und weitere kalifornische Grossstädte. Los Angeles hatte bereits vor Jahren 12 % mehr eingetragene Wähler als Wahlberechtigte.

Jürg Brechbühl

06.11.2020|09:34 Uhr

Donald Trump erklärt sich per Twitter zum Wahlsieger und behauptet einfach drauflos, die Stimmenzähler täten Wahlfälschung betreiben. Damit hetzt er landesweit bewaffnete Militante auf. Aus meiner Sicht hat sich a) Donald Trump als Präsident eines demokratischen Rechtsstaates disqualifiziert. b) tut Twitter das ganz allereinzig richtige, wenn es solche verfassungsfeindliche Agitation unterbindet. c) kann ich nur hoffen, dass die Polizeibehörden das im Griff haben.

Jürg Brechbühl

05.11.2020|19:30 Uhr

Die Frage ist eher, wer daran verdient und wer dafür bezahlt, wenn Meinungen gemacht werden. Ob Zuckerberg etwas mit Ideologie am Hut hat, bezweifle ich.

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