Das Geheimnis des Fortschritts

Nichts ist weniger selbstverständlich als der Fortschritt. Ewig droht der Rückfall in Stammesdenken, Aberglaube und Armut. Wie lässt sich das vermeiden?

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Richard Müller

16.10.2020|10:24 Uhr

«Und deshalb ist es vernünftig, möglichst viele Entscheidungen dem Einzelnen zu überlassen und nicht an den Staat zu delegieren.» Wie schön wäre es, wenn die Linken und Grünen endlich von ihren Grossmachtfantasien abrücken würden. Der Ruf nach einer globalen Ökodiktatur, der unverständliche Wille, unser Land in der EU zu versenken, immer mehr staatliche Regulierung und Umverteilung auf nationaler Ebene... Die Vernunft ist auf dem schnellsten Rückzug seit es Fortschritt gibt. Eigenverantwortlichkeit ist nicht mehr gefragt, der Staat soll es richten. Möglichst mit dem Geld der anderen.

Hans Grob

16.10.2020|09:40 Uhr

'doch als Stamm beziehungsweise Partei sind wir eher daran interessiert, «die anderen» zu besiegen.' Nicht unbedingt. Es gab einst weit genug Platz. Und Handelsbeziehungen über weite Distanzen gab es spätestens ab der Jungsteinzeit. Entscheidend ist, dass der Stamm teilweise den Stamm oder Clan, Sippe, ersetzt hat (nicht bei allen Immigranten der Fall) , was mehr Sicherheit und somit mehr forschende, kreative Risikobereitschaft ermöglicht.

Yvonne Flückiger

14.10.2020|20:11 Uhr

Traurig, aber wahr: Die Geschichte wiederholt sich nicht, der Mensch wiederholt sich. Und zwar laufend. Er fällt immer wieder zurück in die Steinzeit und archaische Verhaltensweisen. Der Lack der Zivilisation ist sehr dünn und brüchig.

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