Bibel, Tod und Plünderung

Von allen Kanzeln predigen Kirchenleute die Konzernverantwortung. Dabei haben ihre Missionare die Eroberung und Ausbeutung Afrikas und Amerikas eingeleitet und unterstützt.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Sabine Schönfelder

16.10.2020|16:45 Uhr

Herr@Hammer, keiner kritisiert das christliche Engagement gegen „unmenschliche Arbeitsbedingungen“ und Umweltsünden. Hier wird die verlogene SCHEINHEILIGKEIT der Kirchen aufgezeigt und das zu recht. Ganz schlechtes Argument: Aber Du warst letzte Woche auch gemein....Kindergartenniveau.

Rudolf Waditschatka

16.10.2020|13:01 Uhr

Tja, so ist es immer schon gekommen, wenn man die Taten (Inquisition, Sklaverei, Puritanismus, etc.) vom wahren Evangelium der Bibel trennte. Paul D. Tripp sagt treffend: wir sind alles Sünder in einer verlorenen Welt! Ich empfehle Herrn Engeler - und allen anderen auch - folgendes Buch zur Lektüre: Vishal Mangalwadi: Das Buch der Mitte: Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur. Hilft vielleicht weder links noch rechts vom Pferd zu fallen.

Hans Georg Lips

16.10.2020|12:05 Uhr

Diese Entgegnung war an der Zeit. Unsere religiösen Lölen haben nichts mehr zu sagen. Und weichen aus auf Terrains wo sie Märchen erzählen, mangels Kenntnissen. Aber Medien wie das Fernsehen helfen mit, täglich Lügen zu verbreiten in der Art der Goldgräber in Alaska. Es ist halt nicht spannend zu zeigen, dass es zwanzigjährige Aufbauarbeit und sehr viele Permits, sowie Millioneninvestitionen braucht, bevor die erste Unze Gold gegossen wird. Neue Minen müssen oft zuerst den Dreck der Einheimischen wegräumen, vor dem ersten Spatenstich. Engelers Artikel ist absolut nötig.

Hans Grob

15.10.2020|22:25 Uhr

Uii, das sind aber uralte Sachen. Ennet der Grenze findet man auch Inschriften über die Missetaten (Brandschatzung vor allem) durch die blindwütigen Schweizer. Das eine ist die Haltung zur Initiative, das andere das historische Verhalten einer zu weltlich gewordenen religiösen Institution. Vergessen bleibt das Gute und Heldenhafte - darüber vlt. später. Heute stand eine unendlich tiefersinnige These in der Zeitung: Joseph Henrich: 'The Weirdest People in the World. How the West became ... auch in Westeuropa herrschten Clanstrukturen, bis die Katholische Kirche sie zerschlug' Der Rest ist bekannt.

Richard Müller

15.10.2020|10:19 Uhr

Logisch, dass der Klerus von der Initiative begeistert ist. Die gefühlte moralische Überlegenheit der Initianten haben die Religiösen seit hunderten Jahren verinnerlicht. Auch ist für sie selbstverständlich, mit missionarischem Eifer die eigene Grossartigkeit auf der ganzen Welt wirksam werden zu lassen. Wie die Initianten wissen sie, dass Regierungen und Behörden anderer Länder verachtenswert sind, wenn sie sich anders verhalten als es sich die Gutmenschen vorstellen. Wie die Initianten weiss auch der Klerus, dass man sich selbst der guten Sache zuliebe über jedes geltende Recht stellen muss.

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