Sicherheit geht vor

Seit dreissig Jahren entwickle ich Impfstoffe, aktuell forsche ich an einem Corona-Wirkstoff. Man hüte sich vor überhöhten Hoffnungen. Viele Ansätze sind für den Menschen hochriskant.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Stefan Ryser

25.09.2020|23:21 Uhr

Interessant, wie Herr Glueck auf die Ironie hinweisst, dass Menschen, die einen Adenoviren-basierenden Impfstoffe erhalten GMOs sind. Der bei Lonza im Auftrag von Moderna hergestellte Impfstoff ist basierend auf mRNA. Das sind zwei unerprobte Technologien in einem. Glueck haette auch sagen koennen: Noch nie wurden Milliarden ausgegeben, um verschiedene Vakzine zu produzieren, die am Menschen ausprobiert werden, ohne zu wissen, ob sie funktionieren werden. Glueck scheint ein Pessimist zu sein. Ohne Trumps Engagement waeren wir Leuten wie Glueck ueberlassen.

Werner Widmer

24.09.2020|17:36 Uhr

Nachdem die Behörden für sehr viele in der Conronavirus-Angelegenheit versagt haben, warum soll man nun der gleichen Behörde abnehmen, dass nur sichere Impfstoffe verwendet werden sollen? Die Oeffentlichkeit ist verunsichert, und das ist der grosse Schaden des Covid.

Brigitte Miller

24.09.2020|14:36 Uhr

Gut, dass das noch jemand ausspricht. Nicht nur Politiker versprechen und fordern: "Der Virologe Christian Drosten gehört zu denjenigen, die genetische Impfstoffe favorisiert haben. Er empfahl, die Aussetzung von Impfregularien für eine beschleunigte Zulassung in Erwägung zu ziehen, verwies aber in Entscheidungs- und Haftungsfragen auf den Staat. Ähnlich positionierte sich Bill Gates, der sich für genbasierte Vakzine ausspricht, in die er schon zuvor vielfach investiert hat. Haften aber soll die öffentliche Hand." Biologe Clemens Arvay, Addendum unbedingt empfehlenswert.

Walter Mittelholzer

24.09.2020|05:31 Uhr

Vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Versteht man auch als Nicht- Profi. Wirklich komisch das Mais - GVO verteufelt wird, andererseits die selbe Geschichte mit Menschen durchgezogen werden soll. Werde mich davor hüten mit einem solchen Impfstoff behandelt zu werden.

Jürg Brechbühl

24.09.2020|02:08 Uhr

... von den experimentellen Impfstoffen im Artikel würde ich als Biologe am ehesten würde ich mir noch einen Impfstoff aus mRNA an mir persönlich riskieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine mRNA in körpereigene DNA zurück kopiert wird, auch wenn heutzutage fast alle alten Dogmen der Zellbiologie über den Haufen geworfen werden und wir sogar eine reverse Transkriptase kennen. Eine gesetzliche Impflicht einzuführen, das kann man so nicht verantworten. Im Artikel wird kein Zeitraum genannt für die Entwicklung der rekombinanten Proteinimpfstoffe, die so viel sicherer sein sollten.

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