Besuch der jungen Dame

In Rekordzeit entwickelte sich Laura Zimmermann zu einer national bekannten Polit-Aktivistin und wurde Co-Präsidentin von Operation Libero. Wie tickt die Frau, wo ist sie politisch zu verorten? Eine Annäherung auf dem Dürrenmatt-Pfad in Konolfingen.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Grob

03.08.2020|16:54 Uhr

(IV) Gehlens Überlegungen zur Moral sind anthropologische, real praktische, menschengemässe. Er sieht mehrere Formen von Moral miteinander in Konkurrenz, im Untertitel heisst seine Schrift «Eine pluralistische Ethik». Für Gehlen gibt es vier Quellen von Moral: das Ethos der Gegenseitigkeit im Wirtschaftsleben, die physiologischen Tugenden im instinkthaften Schutz der Kleinen, das Ethos der Institutionen, zumal des Staates, sowie endlich das familien- oder sippenbezogene ethische Verhalten aus Liebe und Frieden, das sich bis zum grenzenlosen Humanitarismus steigern lässt. In Zeiten der Erschüt

Hans Grob

03.08.2020|16:53 Uhr

(III) Gehlen entdeckt die Wurzeln dieser Hypermoral in der Philosophie der Kyniker und Stoiker in der hellenistischen Dekadenzphase im 4. Jahrhundert, die als Urväter der Konsumkritik die Bedürfnislosigkeit predigten und die Nächstenliebe über den Familien- und Stammesverband hinaus ins Weltganze ausdehnten und die sich dabei als pazifistische und leicht kontrollierbare Ideologielieferanten der Königsmacht so eilfertig andienten wie heutige Netzaktivisten den Weltkonzernen aus dem Silicon Valley. Gehlen erkennt darin das Geltungsstreben der kritischen Eliten – Platons Traum vom Idealstaat ...

Hans Grob

03.08.2020|16:52 Uhr

(II) «Wenn der Zeitgeist eine Emulsion aufgelöster Einrichtungen zusammenbrauen will», so deklarierte er, «ist es notwendig, dagegen aufzustehen.» Mit «Einrichtungen» meinte Gehlen Institutionen wie die Ehe, Gerichte, die Nation, die er bedroht sah durch eine intellektuelle «Quasi-Aristokratie» von «Theologen, Soziologen, Philosophen, Redakteuren und Studenten». Er wollte der «auflösenden» Tätigkeit dieser «sog. Intelligenz» widerstehen.

Hans Grob

03.08.2020|16:49 Uhr

Per Zufall ist mir die noch nicht ganz gelesene Ausgabe vom 15. Nov. 2018 in die Hände gefallen. Ich suche im Archiv, und es fällt mir in der nächsten auf: 'Tänzchen Richtung Europa. Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der Operation Libero, powert auf den letzten Metern flächendeckend als Gesicht der pinken Operation Libero gegen die Selbstbestimmungsinitiative. Derweil ist Flavia Kleiner, die andere Co-Präsidentin, die prominente Unsichtbare. Die als federführend geltende Geschichtsstudentin scheint das Feld gänzlich ihrer Mitstreiterin Zimmermann überlassen zu haben.'

Hans Georg Lips

03.08.2020|10:16 Uhr

Wenn sie im Umfeld der Schweizverräterin Keller ist, sagt das ja genug. Mit ihrer Aussage und Qualifizierung der Leute um Blocher ist sie ja die reinste Rassistin, gemessen an ihren eigenen Massstäben. Eins ist ihr gelungen. Sie konnte viele von der Systempresse verdummte Schweizer gewinnen. Aber Position hat sie nicht.

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