Zürcher Herzgeschichten

Die Universität Zürich hat den Chef-Kardiologen Frank Ruschitzka bei dessen Publikationsskandal mit Samthandschuhen angefasst. Der Herzchirurg Francesco Maisano wurde vom Universitätsspital wegen weit geringeren Fehlern beurlaubt. Die Behörden messen mit unterschiedlichen Ellen.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

27.07.2020|15:29 Uhr

Es geht ums Geld, um sehr viel Geld. Die Hochschulen kosten uns Milliarden. Und es werden Milliarden verschwendet, auf vielerlei Art und Weise. Weshalb brauchen wir 40-50% ausl. Studenten und zweitklassige Professoren? Ein Student in der Schweiz kostet den Steuerzahler 6-7 mal mehr als in Wien. Die Saläre hiesiger Prof. sind die höchsten der Welt. Die geheimnisvollen Vorgänge bei der Gründung von spinoffs (wer bezahlt, wer kassiert?) sind mafiös.

Bruno Meyer

26.07.2020|03:06 Uhr

Ich würde als Patient aufgrund der Arztkompetenz wohl lieber von Herrn Maisano als von Herrn Ruschitzka behandelt werden. Aber dies scheint beim Spital keine Rolle zu spielen. Traue nie den Leuten, die sich selbst gut machen indem sie andere schlecht machen.

Werner Widmer

24.07.2020|12:15 Uhr

Mörgeli bringt es auf den Punkt, wurde er doch auf die mieseste Art abserviert. Auch hier wird die Glaubwürdigkeit eine Institution zerstört und alle schauen zu. Die Zukunft beginnt und mir ahnt Böses.

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