«Zurück an den Verhandlungstisch»

Der Tod von General Soleimani sei wichtiger als die Ausschaltung Bin Ladens und des IS-Chefs al-Baghdadi, sagt General David Petraeus. Für die Weltwoche skizziert der kriegserprobte Stratege die Zukunft des bewaffneten Konflikts und erklärt, warum jetzt der Zeitpunkt für eine diplomatische Avance gekommen sei.

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Kommentare

Harald Beeger

21.01.2020|10:52 Uhr

Der entscheidende Unterschied der Ausschaltung Soleimanis zur früheren Kriegsführung ist doch der, dass es durch Trumps Angriff nicht mehr das zwangsrekrutierte Fußvolk des Feindes zu Tausenden getroffen hat, sondern den wahren Feind. Das führt nun dazu, dass die Überlegungen z. B. Mullahs sich nicht mehr darauf beziehen werden, wie viele eigene Leute sie verheizen wollen, sondern wie lange sie selber noch leben wollen. Bisher gab es einvernehmliches Abkommen der Staatschefs, sich gegenseitig nicht wehzutun, aber Trump sei Dank, ist es nun mit der Immunität der politischen Massenmörder vorbei.

Pedro Reiser

15.01.2020|21:15 Uhr

Nach der Petraeus-Logik ("Es ist in der Tat sehr schwer, die Bedeutung des Todes von Soleimani hoch genug einzuschätzen.") hätte man auch ihn (Petraeus) und seine Nachfolger per Drohne ermorden sollen, denn er rüstete die Terroristen der "Freien Syrischen Armee", die später mit dem IS fusionierte, auf. Petraeus ist einer der Hauptverantwortlichen für den grausamen Syrienkrieg und gehört vor Kriegsgericht.

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