Grüner Messias aus dem Norden

Der neue Direktor des Zoos Zürich ist ein Deutscher. Alle jubeln. Nur Hinterwäldler und Provinzler, heisst es, verweigern sich der kollektiven Andacht.

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Kommentare

Markus Spycher

29.06.2020|15:20 Uhr

Nichts, aber auch gar nichts gegen Herrn Dressen. Aber wozu unterhalten wir in der Schweiz eigentlich noch Veterinär-medizinische Fakultäten, wenn für eine der wenigen Stellen als Zoodirektor Ausländer gebucht werden, wie vor Jahren auch in Bern? Der verantwortliche Verwaltungsrat hat CH-Universitäten eine Ohrfeige verabreicht.

Meinrad Odermatt

29.06.2020|11:16 Uhr

@Dancer: Gute Gründe, um sich aus den "amerikanischen EU-Überseeterritorien" unter der "Regional-Gouverneurin Merkel" zu verabschieden, muss man nicht weit suchen. Das Schweizer Lohnniveau dürfte auch keine "abschreckende Wirkung" auf Deutsche entfalten. Aus Schweizer Sicht wäre die richtige Wahl der erste Schweizer unter den 140 Kanditaten gewesen. Ausländische Kandidaturen sollten gar nicht zugelassen sein. Es ist kein deutscher Zoo und es gab Schweizer Kandidaturen. Der Eigentümer bestimmt, nicht die EU. Jetzt ist es einem Schweizer Direktor verwehrt, an dieser Aufgabe zu wachsen.

Meinrad Odermatt

29.06.2020|10:35 Uhr

"Der Zürcher Zoo ist ein einzigartiger Naturraum am Zürichberg und insofern ein Stück schweizerischer Heimat und Identität, für viele seit frühester Jugend." Sehen Sie, Sie haben den Grund für den zweifellos politischen Entscheid selber gefunden. Die Schweiz ist kein souveränes Land mehr, aber viele haben dies - weil darüber nie abgestimmt wurde - noch nicht mitbekommen. Heute gelten Menschenrechte und Grundrechte. Staatliche Bürgerrechte und Bürgerpflichten (als Gegenleistung ein solidarisches Recht auf Arbeit), das war einmal. Die Grünen finden, ein Staatswesen sei "diskriminierend".

Jean Ackermann

28.06.2020|17:48 Uhr

Wen wundert die Qualität der Schweizer Medien! Seit sie in der Hand weniger Leute sind, werden sie fast ausschliesslich und unverhohlen dazu benutzt die öffentliche Meinung der Massen zu steuern, und nicht wie es ihre Funktion wäre diese Leute gründlich und unabhängig zu informieren. Im Einflusspart auf die Medien sind wahrscheinlich Zürcher führend.

Brigitt Eckardt

27.06.2020|17:08 Uhr

Der herr hat doch was von richard david precht? Den "mögen" auch alle. Das image des lässigen, eloquenten. Wenn ein zürikind dann in 2 jahren "wo isch s'hüsli" fragt versteht kein angestellter mehr, dass es die toilette sucht. Toll, moll ...

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