Intern: Melania Trump, Deborah Feldman, Adriano Aguzzi

Sie ist eine der meistfotografierten und -besprochenen Frauen unserer Zeit – Melania Trump kann es, was ihre Bekanntheit angeht, fast mit Prinzessin Diana, als diese noch lebte, aufnehmen. Was aber nicht heisst, dass es viele Menschen gibt, die etwas Gehaltvolles über die Frau des amerikanischen Präsidenten zu sagen haben. Denn Leute, die die First Lady kennen, haben meist non-disclosure agreements – Knebelverträge – unterschrieben, die es ihnen bei hohen Geldstrafen verbieten, über Melania Trump zu sprechen. Das war denn auch die Herausforderung unseres Journalisten Mark van Huisseling während der Recherche zu seinem Melania-Porträt: die wenigen Einschätzungen aus erster Hand im Meer der Durchschnittsquaker-Mutmassungen zu erkennen und herauszuholen. mehr

 

Sie hat eine fast unglaubliche Biografie: Deborah Feldman wuchs in einer abgekapselten Gemeinschaft mit strengen und kollektivistischen Regeln auf. Als ihr Kind auf die Welt kam, fasste sie Mut und befreite sich. Ihre Flucht aus der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinschaft, die sie in zwei Büchern beschreibt, liefert die Grundlage für eine Netflix-Verfilmung. Dass die Miniserie auch im arabischen Raum ein Erfolg ist, zeigt die universelle Ausstrahlung, die Feldmans Geschichte hat. mehr

 

Der Neuropathologe Adriano Aguzzi von der Universität Zürich gehört zu den bedeutendsten Forschern unseres Landes. Viele halten den Mediziner aufgrund seiner Erkenntnisse über Prionen für einen Anwärter auf den Nobelpreis. Aguzzi erklärt, warum Tierversuche zur Gewinnung von Impfstoffen ein unverzichtbares Übel sind und bleiben werden. Und der streitbare Professor wünscht sich ein verständnisvolles Veterinäramt und dialogbereite Tierschutzkommissionen. Ansonsten verlasse der exzellente Wissenschaftsnachwuchs die Schweiz noch rascher. mehr

 

Kampfscheidungen haben stets etwas Beelendendes, vor allem wenn Kinder zwischen die Fronten geraten. Der Rechtsstreit zwischen einem bekannten Zürcher Multimillionär und seiner zwanzig Jahre jüngeren Ex sprengt indes die Dimensionen. Obwohl die Ehe gerade mal drei Jahre dauerte, ist acht Jahre nach der Trennung noch kein Ende des «Rosenkriegs» (Bundesgericht) in Sicht. Im Kampf um die Millionen werden alle Register gezogen. Redaktor Alex Baur rekonstruiert das Arsenal der Boshaftigkeiten anhand der Akten. Zum Schutz des Kindes hat die Weltwoche entschieden, den Fall zu anonymisieren. mehr

 

Das Schweizer Sexualstrafrecht sei überholt und frauenfeindlich, ist seit einiger Zeit zu hören. Menschenrechtsorganisationen fordern, dass jeder Sex ohne Einwilligung als Vergewaltigung gilt. Bei vielen Politikern stösst das Anliegen auf Zustimmung, Praktiker stehen der Verschärfung indes skeptisch gegenüber. Im Gespräch mit zwei Strafverteidigern loten Katharina Fontana und Roman Zeller aus, wo die Krux der Reform liegt, wie man bei Sexualdelikten die Wahrheit herausfindet und warum es für einen Beschuldigten vorteilhafter ist, wenn eine Staatsanwältin und eine Richterin seinen Fall behandeln. mehr

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Alex Baur, Redaktor

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