Lagebericht aus der Sperrzone

Als internationales Auto-Imperium ist Emil Frey von der Corona-Krise stark betroffen. Geschäftsführer Gerhard Schürmann verlangt vom Bundesrat eine Überprüfung der Beschränkungen. Für die Zeit nach der Krise ist er zuversichtlich – falls es gelingt, die Arbeitslosigkeit tief zu halten.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Erik Ebneter
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Kommentare

Guerrino Stivanello

30.03.2020|13:20 Uhr

Die Emil Frey Gruppe ist m.E. primär ein grosser «Familienbetrieb», welcher mit seinem EK die Existenz der Firma, deren Mitarbeiter und deren Familien erhalten will. Ich finde dies, wie bei fast allen Familienunternehmen, sehr löblich! Welche adäquate Verantwortung übernehmen da die wohlklingenden und verantwortlichen Politiker konkret? Z.B. ein kurzfristiger Steuererlass mit entspr. Reinvestitionen generieren auch künftiges Steuersubstrat und erhalten, wie obig erwähnt, auch die MA und deren Familien zukünftig. OHNE horrende Sozial-Folgekosten! Aber eben, eher geht ein Kamel durch.

Richard Müller

29.03.2020|13:00 Uhr

Gerhard Schürmann ist zweifellos ein Lobbyist. Doch seine Einschätzung der Lage und seine Forderungen an die Politiker sind richtig und massvoll. Was der Automobilindustrie seit Jahren an Hindernissen in den Weg gelegt wird, ist nichts weiter als ein Ausdruck gravierender Dekadenz. Unter dem scheinheiligen Deckmantel der Welten- und Klimarettung wird dieser Industriezweig mit Gewalt kaputtgemacht. Das ist wirtschaftlicher Ökoterrorismus. Für mich bleibt es unfassbar, dass solche Methoden in vielen Ländern, auch unserem, mehrheitsfähig geworden sind. Eine grosse Korrektur ist bitternötig.

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