Grounding der Generation Easyjet

Reisen nach Berlin, New York und Bali liegen für junge Schweizer in weiter Ferne. Dank Corona besinnen sie sich auf die Grundwerte des Lebens – mit Musik auf dem Balkon.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

30.03.2020|02:57 Uhr

Wir haben es mit einer herbeigeredete Katastrophe zu tun. Die Probleme der "Generation Easy-Jet" sind folgende: 1) Sie erhielten in den Volksschulen nicht einmal minimalen Naturkundeunterricht. Dieser wurde ersetzt mit linksideologischer Indoktrinierung in "Mensch-Natur-Mitwelt". Den Jungen fehlt der Wissenshintergrund, um die Nachrichten kritisch zu sortieren. 2) Die linksideologische 90er-Jahr Gschpürschmi-Pädagogik trimmte sie darauf, dass man mit braver Überanpassung alle Probleme der Welt löst. Die Jungen sind wehrlos gegen die Staatsmacht. Jürg Brechbühl, Eggiwil, Staatsfeind Nummer 1

Markus Spycher

29.03.2020|10:09 Uhr

>>"Es ist hart, wenn man als junger Erwachsener plötzlich mit der realen Härte des Lebens konfrontiert wird." Na ja, hart ist ein relativer Begriff, Richi. Als der Schwangerschaftstest meiner Freundin positiv ausfiel, wurde ich allerdings auch nachdenklich.

Brigitte Miller

26.03.2020|16:20 Uhr

"Mit dieser Gewissheit sind wir aufgewachsen." Dieser Satz ist bemerkenswert, ist es doch diese Generation, die die Älteren anklagt, die Welt an die Wand gefahren zu haben. Nichts ist vom Himmel gefallen, nichts bleibt von selber, wie es ist, sei es die Demokratie noch die Freiheit.

Richard Müller

26.03.2020|14:47 Uhr

Es ist hart, wenn man als junger Erwachsener plötzlich mit der realen Härte des Lebens konfrontiert wird. Natürlich treibt es Klara die Tränen in die Augen, wenn Bali schlagartig unerreichbar weit weg liegt. Mit etwas Glück ahnt Klara aber in den nächsten Wochen, dass sie an den Klima-Demos noch sehr viel mehr Entschleunigung gefordert hat und dass bei der Umsetzung der so dringend erwarteten Klimarettung auch die Skype-Calls wegen schwarzer Bildschirme ohne Strom ersatzlos ausfallen werden. Im Vergleich dazu dürfte die Corona-Krise als ein harmloses Schmankerl in die Geschichte eingehen.

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