Rettet die Swiss

Die Swiss möchte vom Bund Unterstützung, um die Corona-Krise zu überbrücken. Es ist sinnvoll, sie gleich zu behandeln wie andere Schweizer Firmen.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Nannos Fischer

31.03.2020|10:53 Uhr

Alles an Swiss ist deutsch, bis hinan zum Stil von Klühr, der deutscher nicht sein könnte: Man fühlt sich an den Kavalleriegefreiten Steinbrück (was ist übrigens aus dem geworden?) erinnert. 1949 hiess es: «Sie kommen wieder.» Sie kommen wieder und wieder und immer noch. Nach einigen recht smoothen LH-Satrapen hat LH nun mit Klühr ein ausgesprochen ungeschicktes Händchen bewiesen. Aber vielleicht deutet das nunmehr auf vermehrte Bretter vor Köpfen in der obersten Geschäftsleitung hin, parallel zur Gesamtpolitik des Landes … Und das ist der Klub, in den wir unbedingt hineinmüssen …

Ernst Jeker

29.03.2020|12:28 Uhr

Die Swiss ist Lufthansa und „Schweiz“ ist nur im Namen und am Heck zu erkennen, sie hat aber keinerlei Mitspracherecht bei der Swiss bzw. Lufthansa. Für einen Rettungsschirm ist die Schweiz nun aber sehr willkommen, auch wenn dem Schweizer Schokoladenfabrikanten Läderach, der die Swiss über Jahre mit seinen Schöggeli bediente, fristlos gekündigt wurde, weil er sich bezüglich „Abtreibungen“ nicht mainstream- und political correctness-konform äusserte. Nun soll die Schweiz die Swiss retten? Vorher soll der Schweiz Mitspracherecht eingeräumt und die Läderachkündigung rückgängig gemacht werden.

Brigitte Miller

27.03.2020|17:11 Uhr

Die Argumente von Herrn Köppel auf "Daily" haben mich überzeugt.

Nannos Fischer

26.03.2020|17:33 Uhr

Sauberes Denken wäre in dieser Sache dringend vonnöten, aber offenbar schwierigst zu leisten. Schon der zweite Satz des Artikels ist falsch. Und entsprechend ein Grossteil der folgenden Denke verhatscht. «Es ist sinnvoll, sie gleich zu behandeln ‹wie ANDERE Schweizer Firmen›.» «Swiss» ist ein Etikettenschwindel, der damals von einem geschäftsuntüchtigen Bundesrat nebst einem (Schrumpf-) Appel- und (Wachtel-)Ei-Preis der lachenden Lufthansa zugestanden wurde. Nichts an Swiss ist schweizerisch. Die gesamte Geschäftspolitik wird in D gemacht, der Gewinn geht nach D, und WIR sollen nun zahlen? Lol

Richard Müller

26.03.2020|14:33 Uhr

Eine sachliche Einschätzung von Beat Gygi. Es gibt auch viele andere Firmen in unserem Land, die deutschen Mutterkonzernen gehören. Da findet auch niemand, man solle diese jetzt am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Natürlich war es eine Sünde, wie die Swiss nach einer milliarden-schweren Rettung für ein Trinkgeld verschachert wurde. Es war auch kein freundlicher Zug, der Swiss nur durch den Verkauf an die Lufthansa die Chance zu geben, in die Star Alliance aufgenommen zu werden. Harte Bandagen im Airline Business. Jetzt auf Rache zu sinnen, ist verständlich, aber nicht gescheit.

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