Niederlage für die Freiheit?

Es ist beunruhigend, wie ruhig und in der Haltung sanfter Depressivität das Programm gesellschaftlicher Vereinzelung hingenommen wird.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Max P. Schweizer

26.03.2020|15:31 Uhr

Was die Freiheit des Bürgers im Staat angeht, waren die Verhältnisse bis vor Kurzem hierzulande noch anders als in Frankfurt. Da stand der Souverän bis vor wenigen Jahren bewusst ohne Verfassungsgericht letztendlich zuoberst. Falls jetzt, wie es scheint, der Bund in der Krise sich hauptsächlich auf seinen Apparat stützen und Kantone, Gemeinden und Bürger lediglich ab Bern dirigieren will, kommt das nicht gut (s. BR Berset, der höchstselbst in einem Skigebiet Einfluss nimmt!?). In der politischen Aufarbeitung kann sich dann hierzulande das Blatt durchaus noch zugunsten der Freiheit wenden!

Werner Widmer

26.03.2020|12:15 Uhr

Der Staat hat sich wie 1939 Sondergesetze gegeben. Sie wurden erst 1950 teilweise abgeschafft. Die Wehrsteuer existiert noch heute. Das gemeine Volk scheint damit einverstanden zu sein. Es wird noch ein böses Erwachen geben! Wie üblich hat nur die Weltwoche die Brisanz erkannt.

Markus Spycher

26.03.2020|09:55 Uhr

Ausgezeichneter Artikel, danke.

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