Dramatisch

Die Deutschschweiz unterschätzt Corona.

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Kommentare

Ulrich Hertig

30.03.2020|12:13 Uhr

Vor allem die Bundesverwaltung wurde mit zu vielen Juristen massiv aufgebläht. Alte Erfahrung 3 Juristen 4 oder 5 verschiedene Auslegungen von Gesetzen. Das wird noch mehr vorkommen. Die vielen Verwaltungs-Juristen machen Machtkämpfe um ihre Reviere, z.B. Aussendepartement kontra Wirtschaftsdepartement im Fall von Pilatus, oder eben Machtkampf Bund gegen Kanton im Fall vom Tessin. Nur weiter so nach dem Gesetz von Parkinson. Dem Bundesrat sei Dank, die Verwaltung vergrössert und blockiert sich von selbst.

Markus Dancer

28.03.2020|06:29 Uhr

J.B: Da mögen Sie z.T. Recht haben. Profitiert haben sicher die Steuervögte (lokal Politiker) u. ich bin übverzeugt, manch einer wurde mit Geld "genötigt" der Mafia und anderen Hand zu bieten! Im Tessin wird immer noch viel Geld gewaschen!

Peter Wolff

27.03.2020|21:58 Uhr

„Die Schweizer finden dort [bei den Grenzgängerfirmen] keine Arbeit.“ Dafür wurden sie wohl von Grenzgängergesundheitspersonal in Spitälern, Arztpraxen und Altersheimen mit Corona angesteckt; das traf naturgemäss vor allem betagte Leute mit Vorerkrankungen, die wohl leichter angesteckt werden und oft zum Arzt müssen oder schon in Altersheimen sind. Das erklärt dann zwanglos die höhere Sterblichkeit im Tessin als in der übrigen Schweiz. An den Spitälern liegt es kaum; das ist anders als in Italien und dem Elsass, wo Alte nicht mehr behandelt werden (können). Schuld ist unser Schengen-Bundesrat!

Jürg Brechbühl

26.03.2020|12:52 Uhr

@Markus Dancer: Die Frage ist dann noch, wer im Tessin von den Billig-Angestellten aus der Lombardei profitiert. Im Tessin gibt es Fabriken in italienischem Besitz, gebaut mit italienischem Kapital, italienischen Chefs, italienischen Angestellten, die für italienische Marken produzieren. Das einzig Schweizerische daran sind die tieferen Steuern und der Profiteur, der das Bauland verkaufen konnte. Die Schweizer finden dort keine Arbeit.

Rainer Selk

26.03.2020|12:15 Uhr

Unten eine Stimme aus dem Tessin. BR Berset + das BAG haben mindestens 3 Wochen zu spät gehandelt. Berset 'bewegte' erst am 25.2.20 nach Rom zur Besprechung mit den EU-Krankheitsministern. Am 26.2.20 liess Hr. Span durchblicken, man habe die Grenzschliessungsfolgen für Dublin / Schengen erörtert. Fazit: Spätestens seit Ende Januar hätte Berset und das BAG im Tessin mindest. selektiv die Grenze schliessen müssen, aber nein, EU (Geld usw.) waren wichtiger. Unerhört! -- https://m.liberatv.ch/coronavirus/1427016/schamt-euch

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