Meuterei in der SVP

Die Fraktion dreht am wirtschaftspolitischen Kurs, Kantonalsektionen und prominente Exponenten weichen ab. Driftet die SVP nach links? Zerreisst es sie?

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

17.03.2020|11:26 Uhr

Eine grosse Partei - und die SVP ist unbestritten die grösste - hat verschiedene Meinungen, die zur Meinungsbildung unerlässlich sind. Meuterei? Lächerliches Journalistengeschwätz. Was jetzt ein bisschen fehlt, ist die abschliessende fundierte Meinung Blochers. Er sieht jetzt einfach zu, was seine Burschen zuwege bringen. Bisher offenbarte sich kein Leader. Die Bauern sollten schweigen. Es sind zu hoch bezahlte Landschaftsgärtner, die einmal Holland besuchen sollten. Holland exportiert ein Vielfaches an Nahrungsmitteln, ohne Subventionen.

Ernst Jeker

16.03.2020|14:03 Uhr

Ausserdem habe die SVP den höchsten Anteil bei Wählern ohne höhere Berufsbildung, Mittel- oder Hochschulabschluss, meint Autor Erik Ebneter geradezu anmassend. Entgegen den auf universitärem Sozialismus/Kommunismus gedrillten Hochschulabsolventen verfügen SVP-Wähler noch über einen gesunden Menschenverstand und Arbeitende. Wenn man sieht, was sich in der Juso und SP an ewig Studierenden, ohne Bezug zu Marktwirtschaft und Arbeit tummelt (Funiciello, Wüthrich, Ronja Jansen etc.) wird man bezüglich fehlendem gesunden Menschenverstand und sozialistischer Agenda bestätigt.

Werner Widmer

15.03.2020|11:07 Uhr

Die Preise sind unter anderem in der Schweiz extrem höher, weil die Aufpreise prozentual berechnet werden. Ist ein Produkt im Ausland 50% teurer in der Beschaffung durch CH, ist es mind. 50% teurer im Laden, obwohl der Aufwand (Handling) nichts mit dem Ankaufspreis zu tun hat. Das nennt sich Divisionskalkulation, die einfachste Art der Preisfeststellung, aber auch die schlechteste.

Markus Spycher

13.03.2020|10:31 Uhr

Welsche SVP-Politiker wie Pierre Alain Schnegg ticken nun mal etwas anders als die Zürcher. Deren Anspruch auf Deutungshohheit grenzt schon an Arroganz. Nicht erst heute.

Richard Müller

12.03.2020|08:36 Uhr

Pierre Alain Schnegg hat tatsächlich den Faden völlig verloren. Das Gesundheitswesen durch Reichensteuern sanieren zu wollen, ist weit weg von Vernunft und SVP. Doch die restlichen 'Missstände' sehe ich eher als ein Zeichen dafür, dass die Partei lebt. Natürlich ist der Vaterschaftsurlaub ein Schildbürgerstreich, doch man kann sich zurecht fragen, wie viel Schaden die Partei nimmt, wenn sie sich zu sehr dem Zeitgeist entgegenstellt. Viele Wähler können (leider) die Haltung der SVP in dieser Sache nicht verstehen. Ist die Sache wichtig genug, um viele potentielle Wähler zu verprellen?

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