Strafrecht auf Abwegen

Der Antirassismusartikel war gedacht als Waffe gegen Holocaustleugner und Neonazis. Nun wird er immer mehr zur Benimmregel für eine übersensible Gesellschaft.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Rudolf Zurbrügg

13.01.2020|15:33 Uhr

Rudolf Zurbrügg Bei der Inkraftsetzung dieser Strafnorm wird eine tiefgläubige Pfarrperson (zum Glück gibt es noch welche) die aus innerer Überzeugung, aus einem festen Glauben, eine kirchliche Homo-Heirat verweigert, in Verwahrung genommen. In Römer 1 Vs 24-27 steht ganz klar, was der Wahrheit entspricht. Den Inhalt der Bibel können wir auch in der heutigen Zeit nicht einfach, aus lauter Liebe für ALLE, abändern.Nun kann jeder Abstimmende selber entscheiden, ob er/sie dieser Strafnorm zustimmen kann. Bei einer Ja-Einlage in die Urne, muss ehrlicherweise die ev. vorh. Bibel entsorgt werden.

Rolf Kielholz

12.01.2020|12:53 Uhr

Nun hat auch noch die "staatstragende", "liberale", "unabhängige" FDP die Ja-Parole zu diesem unsäglichen Gesetz beschlossen. Ein Grund mehr, um mich über meinen vor Jahren gefällten Entscheid, meine FDP-Mitgliedschaft zu beenden, zu freuen.

Hans Baiker

10.01.2020|23:26 Uhr

Je diffuser ein Gesetz formuliert wird, desto leichter kann der Zeitgeist hinein interpretiert werden, von Klägern und von Richtern. Das war für mich beim Rassismusgesetz vorher sehbar. Was uns alles damals in der Abstimmung beschönigt wurde, davon war bald nichts mehr gültig. Vorhersehbar für mich ist auch, dass wir im Falle einer Annahme die Steigerung von der höflichen zur offenen Christenverfolgung (wie in F) sowie dasselbe mit der Diffamierung der naürlichen Familie erleben werden. Der Misstand ist seit 20 Jahren erkannt, doch keine Partei hat den Mut hier etwas zu ändern.

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