Wenn sich Wähler betrogen fühlen

Zuerst tanzte er mit den Rechtsnationalen. Jetzt schliesst er mit den Ökos den Bund: Sebastian Kurz krönt sich dank der Koalition mit den Grünen erneut als Österreichs Bundeskanzler. Was treibt den geschmeidigen Jungstar? Die Antwort ist erstaunlich banal.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Baiker

13.01.2020|15:57 Uhr

Die gefühlte Ostmark beginnt jenseits des Arlbergs. Wer die dt. Gesetzgebung kennt, kennt zu 90% auch diejenigen von AT. Kurz steht auch unter dem unmittelbaren Einfluss von Soros.Er wird gegen die Grünen seine ÖVP-Politik nicht lange verfolgen können. Die grüne Gebots- und Verbotspolitik, in derGeld keine Rolle spielt, wird dafür sorgen, dass sie bei den nächsten Wahlen massiv verlieren werden. Die ÖVP ebenfalls.

Jürg Wehrlin

12.01.2020|15:08 Uhr

Bin ich Hellseher? Aber ich wusste bereits bei der ersten Regierung, dass Kurz ein falscher Hund ist. Schliesslich wollte er den Migrationspackt ratifizieren. Nur Kickl hinderte ihn daran. Es deutet alles darauf hin, dass Kurz bereits vor der Regierungsbeteiligung der FPÖ von dem Video wusste. Es ging auch nicht um Strache, sondern Kickl musste weg. Das einzige, was mich erstaunt ist, wie blöd der Wähler sein muss, um nicht zu erkennen was für ein Spiel getrieben wird.

Rainer Selk

11.01.2020|10:11 Uhr

Hr. Kurz weiss doch jetzt, wie man 'Strachetesiert', also einen Regierungspartner elegant rausschmeisst + das wird mit den Grünen noch viel schneller gehen als bei Strache. Sollte es dann wieder Neuwahlen geben, legt die ÖVP evtl. nochmals zu + hat mit einer erstarkten FPÖ zu tun. Bis dann werden die Grünen Marx, Morks, Murks hintertreiben. Und das geht nach hinten los....

Hans Baiker

10.01.2020|21:40 Uhr

Cui bono? Den Urheber von Ibiza muss man in der EU suchen. Es trifft eben zu, dass die Linke ihre Strategien viel weitsichtiger, raffinierter planen und anlegen kann als die Bürgerlichen. Die FPO sollte das wissen und ist deshalb nicht zu bedauern. Zu bedauern ist der einfache Bürger, dem wieder einmal vorgeführt wird, wie klein sein Stellenwert im Gefüge der EU ist. Die EU braucht dabei nach aussen gar nicht direkt in Erscheinung zu treten. Ihr Missfallen wird von Innen korrigiert in Oesterreich wie in der CH.

Jürg Brechbühl

10.01.2020|19:58 Uhr

Kurz ist ein Österreicher. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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