Tödliche Illusionen

Vierfachmörder Thomas N. möchte in die Therapie. Das ist verständlich, schliesslich will er irgendwann das Gefängnis wieder verlassen können. Doch das Böse ist nicht therapierbar.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Roman Zeller

Kommentare

Inge Vetsch

04.03.2019|12:29 Uhr

Den Kommentaren Miller/Fessler/Fischer kann ich mich nur anschliessen. Das Böse als Abgrund - Der Abgrund des Bösen - Eine zentrale Kategorie der menschlichen Existenz. Gute Schreibe und klare Essenz, Eugen Sorg. Wie immer. Und gerade in diesem Fall (Thomas N.) sollte und müsste es um "Strafe, Schuld und Sühne" und nicht um Therapie und Therapierbarkeit gehen.

Nannos Fischer

03.03.2019|19:14 Uhr

Es ist verständlich, wenn Frank Urbaniok bei Richtern nicht lieb Kind ist. Wenn sich diese nicht blind auf die psychiatrischen Experten verlassen können – oder wenigstens behaupten können, sich auf diese verlassen zu dürfen –, sondern selbst in kritischen Fällen Verantwortung übernehmen müssen, wird die Urteilsfindung und -sprechung und auch das Leben der Richter wesentlich komplizierter und schwerer, da verantwortlicher. Nun, da Urbaniok leider, leider krank und als Chefarzt zurückgetreten ist, wird es leichter sein, unangenehme Wahrheiten totzuschweigen und zum früheren Alltag überzugehen.

Fessler

01.03.2019|17:13 Uhr

Zu diesem Artikel bleibt nur anzufügen: Gut gebrüllt Löwe! Leider sind aber unsere Therapisten-Gläubigen schon so weit in ihrer Seligkeit fortgeschritten, dass jeder Zweifel nur als Häresie ausgelegt wird.

Brigitte Miller

01.03.2019|08:48 Uhr

"Frank Urbaniok plädiert schon seit zwanzig Jahren dafür, dass die gängigen psychiatrischen Diagnosesysteme nicht geeignet seien, die Gefährlichkeit eines Täters einzuschätzen" AZUrbaniok wurde von der Richterin Heer schwer gerüffelt für seine Einmischung.

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