Ganz in meiner Mitte

Der Subaru Forester ist perfekt für die Fahrt in die Skiferien, wenn der Weg das Ziel ist.

Skiferien mit Kindern sind in jeder Hinsicht eine Herausforderung – erfahrene Mütter und Väter wissen, wovon die Rede ist. Es gibt logistische, finanzielle und menschliche Herausforderungen zu meistern, gegen welche die Führung eines mittelgrossen Unternehmens einem Spaziergang gleichkommt. Durch glückliche Fügung und geschickte Planung stand mir für die Fahrt in ebendiese Skiferien ein Subaru Forester zur Verfügung – das ideale Kraftfahrzeug, um Personal und Material in den Schnee zu transportieren.

Wobei ich hier einschieben muss, dass wir die Skiferien seit Jahren im autofreien Braunwald verbringen: ein wunderbarer kleiner Ort, frei von Glitzer, übersichtlich, bodenständig. Genau so ein Auto ist auch der Forester, der alles kann, was ein Wagen, mit dem man in die Berge fährt, können muss. Seine Fähigkeiten sind aber so bodenständig und unaufgeregt verpackt, dass man ihn gerne unterschätzt.

Weil Braunwald autofrei ist und nur über eine Standseilbahn erreicht werden kann, kann man entweder mit dem Zug dahin gelangen, oder man fährt mit dem Auto vor, lädt sein Gepäck auf einen Wagen und nimmt es dann an der Bergstation wieder entgegen. Da ich Auto- und kein Bahn-Tester bin, liegt mir das Vorfahren näher. Bevor es so weit war, musste der Subaru aber erst mal vollgeladen werden.

Dachboxen lehne ich ab, sie verunstalten die Form jedes Autos, verschlechtern die Ökobilanz, und es sieht unwürdig aus, wenn Leute, auf dem Trittbrett der Fahrertür stehend, versuchen, an ihr Gepäck auf dem Dach zu kommen. Deshalb muss alles in den Kofferraum, und da hat mich der Forester schon ganz zu Beginn sehr zufrieden gemacht: Zwei Koffer, zwei grosse Sporttaschen, ein Rucksack, ein Kinderkoffer – alles passt problemlos hinein. Ein kleiner Mangel ist vielleicht, dass es keine Durchreiche gibt oder dass die Rücksitze nur im Verhältnis 2:3 abzuklappen sind. Für Ski ist deshalb kaum Platz neben vier Personen plus Gepäck. Da halte ich es allerdings so: Mieten ist einfacher als schleppen.

Selbst vollbeladen bleibt der Forester ein gemütlicher Cruiser. Der 4-Zylinder-Boxer-Benzinmotor, der über ein stufenloses Lineartronic-Getriebe das symmetrische Allradsystem antreibt, ist mit seinen 150 PS kräftig genug, um auch im unwegsamen Gelände voranzukommen. Die spezielle Bauweise des Aggregats senkt den Schwerpunkt des Wagens und sorgt durch die höhere Laufruhe für weniger Abnützung.

Weil Skiferien für die meisten Leute, die ich kenne, die teuersten Ferien im Jahr sind, lohnt sich ein Blick auf die Subaru-Preisliste. Beim Forester bekommt man für eine sehr übersichtliche Menge Geld sehr viel Automobiltechnologie; neben dem einzigartigen Antriebsstrang auch eine ganze Reihe Sicherheits- und Assistenzsysteme, um die ich spätestens bei einem unvermittelt auftauchenden Stau auf der A3 Richtung Chur äusserst froh war. In der Ausstattungslinie «Executive» ist alles, was man so braucht, im Preis inbegriffen: Ledersitze, das lebensrettende «Eye Sight»-System, Navigation und so weiter. Auch deshalb ist der Subaru das ideale Auto für Leute, die ganz in ihrer Mitte sind und bei denen der Weg das Ziel ist.

 

Subaru Forester 2.0i 4x4 Executive
Leistung: 150 PS / 110 kW;
Hubraum: 1995 ccm;max.
Drehmoment: 198 Nm/4200 U/Min.
Beschleunigung 0–100 km/h: 11,8 sec;
Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h;
Verbrauch (EU-Norm): 7,5 l / 100 km;
Preis: Fr. 36 350.– (Modell Swiss Fr. 31 900.–)

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