Bilaterale: Zu hohe Versprechen

Economiesuisse macht Werbung für das Rahmenabkommen und stellt den volkswirtschaftlichen Nutzen der Bilateralen I ins Zentrum: 24 Milliarden Franken pro Jahr betrage der Wert des Vertragspakets. Was ist von der Zahl zu halten?

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Theaterdonner

Die Empörung über Viktor Orbán ist gespielt. Europas Chris...

Von Wolfgang Koydl
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Hans Georg Lips

05.03.2019|12:42 Uhr

Ueber die Rechnung redet im Augenblick niemand. Wenn Schweden jetzt schon pro Person Fr. 150.- p.a. als Vasallengebühr zahlt, dann wird es für die Schweizer sicher etwas teurer. Beim gleichen Tarif wären das für uns PRO JAHR, also wiederkehrend Fr. 1'260'000.-, in 10 J. 13 Milliarden, in 20 J. 26 Mia und so weiter. ALLEIN ALS MARKTÖFFNUNGSGEBÜHR. Die EU müsste für unseren Markt weit mehr zahlen, kaufen wir doch mehr als wir verkaufen. Aber sag das einem Berner Bürogummi, der garantierte Lohnerhöhungen hat.

Hans Georg Lips

04.03.2019|18:25 Uhr

Europa mit ca. 450 Mio. Einwohnern ist zu klein für die Exportwirtschaft. Jeder Arbeitsplatz erwirtschaftet 529'000 Fr. Exporterlös. Dass eine gewisse Unternehmerclique (ecosuisse, SMS etc.) sich so an die EU hängt, wo deren Potential täglich kleiner wird (Brexit), statt sich auf die Weltmärkte ausrichtet (7 700 Mio.), ist unternehmerisch nicht zu erklären. Es ist Polemik gegen die SVP/Blocher. Wo ist die messerscharfe Analyse der Wirtschaftsfachleute, die wir in St. Gallen und Zürich auf unsere Kosten ausbilden?

Hans Georg Lips

02.03.2019|19:20 Uhr

Die intelligentesten Aussagen in diesem Artikel kommen von Prof. Reiner Eichenberger. Eichenberger ist immerhin der am zweitmeisten zitierte Oekonom. Nur, ich glaube, dass seine weitab vom Mainstream liegenden Aussagen von der Horde der gleichgeschalteten Professörchen nicht nur nicht unterschrieben, sondern bekämpft werden. Rote wie Lampart - hat der auch schon gearbeitet - werden ihn hassen.

Hans Georg Lips

01.03.2019|17:38 Uhr

Die 400 Milliarden, die uns bis zum Ende dieses Jahrhunderts die weit über 110'000 Asylanten inkl. der noch nachfolgenden Familien bis an deren Lebensende kosten werden (alles Folgen der EU Verträge Dublin/Schengen), sind da grosszügig übergangen worden. Hunderte Millionen kosten uns Frontex. Wirkung NULL. Und jetzt schieben uns unsere Nachbarn mehr und mehr Asylanten zurück. Die Zerstörung der Landschaft und in der Folge das Ausbleiben der weissen Touristen, alles gratis, kostet nichts.

Hans Georg Lips

01.03.2019|17:05 Uhr

Natürlich hat Eichenberger recht. Jetzt ist es so, dass die Aufblähung der Wirtschaft hier primär die Profite der Unternehmen erhöht - die längst zu wenig Steuern zahlen - die nachfolgenden Infrastrukturkosten aber der Allgemeinheit überlässt. Der Arbeitnehmer zahlt doch schon mehr als 80% der Steuern. Und dafür ist er jetzt täglich im Stau, findet keinen Platz im Zug, muss sehr teure Wohnungen mieten und die importierte Kriminalität ertragen. Er wird nach Strich und Faden verseckelt. Und sendet bei der SPI das falsche Signal nach Brüssel, der Trottel. PLUS UMWELTABGABEN. wg. Masseneinwanderung.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier