«Beuys kam regelmässig zu uns nach Hause»

Der in New York ansässige Galerist David Zwirner gehört zu den mächtigsten Kunsthändlern der Welt. Er erzählt, warum er nicht jedem Kunden jedes Werk verkauft, warum es an seinen Vernissagen keinen Alkohol gibt und selbst Millionendeals nur per Handschlag besiegelt werden.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Markus Spycher

01.03.2019|14:48 Uhr

>> "Deshalb tun wir etwas, was sich gestelzt anhört: Wir platzieren die Werke. Uns interessiert der Kontext der Sammlung, was die Käufer damit vorhaben. Es gibt gewisse reiche Leute, die glauben, mit ihrem Vermögen könnten sie jede Arbeit kaufen. Falsch." - Der Kerl aus New York beeindruckt mich überhaupt nicht. In der Berner Altstadt gab es schon vor 50 Jahren ein kleines Atelier, geführt von einer gelernten Damenschneiderin, die ihre selbst kreierten Hüte ja nicht etwa jeder Frau verkaufte. Nur wenn ein Hut nach Meinung der Verkäuferin wirklich zur Kundin passte, kam es zum Deal.

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