Privatbankier auf Abwegen

Der Präsident der Schweizer Privatbankiers plädiert für das Rahmenabkommen mit der EU. Mit abstrusen Argumenten.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Georg Lips

12.02.2019|17:24 Uhr

Es ist noch nicht so lange her, da kam ein kurzgewachsener Korse und stahl uns den Staatsschatz. Sein General Brune, ausgebildeter Buchdrucker, liess in Bern die Aristos tanzen. Vergeblich kam der auch nicht her. Vermutlich mussten sie ihr Gold hergeben, das ihnen ein franz; König im Austausch gegen 50'000 jungen Schweizern, vorher einmal abgegeben hatte. Aber vielleicht haben damals gewisse Privatbanquiers in Genf schon franz. Vermögen versteckt.

Hans Baiker

09.02.2019|17:55 Uhr

Die CH wird nicht nur keine Freihandelsabkommen, die die EU ja konkurrenzieren, mehr abschliessen dürfen, sondern bestehende zu Gunsten der EU-Regelung aufgeben müssen. Das InstA ist ein Assoziierungsvertrag und nichts weniger. Nicht so umfangreich, wie derjenige mit der Ukraine. Den militärischen Teil regelt unser Bundesbern ja freiwillig insgeheim mit der NATO.

Werner Widmer

08.02.2019|08:44 Uhr

Vor 80 Jahren war der Schweiz auch die Pistole an den Kopf gesetzt worden. Da musste man wegen kurzfristigen Gewinnen mitmachen. Heute macht man das auf Anweisung von Wirtschaftsleuten und politischen Kreisen. Komisch ist das Verhalten der Linken und Grünen. Die sollten eigentlich des kurzfristigen Gewinnes wegen (Umverteilung nach oben) gegen das Ramenabkommen sein. Auch sind sie einerseits gegen sehr grosse Einheiten (int. Konglomerate), anderseits aber für ausserordentlich grosse Staatenverbindungen. Es verbiegen sich fast alle.

René Sauvain

07.02.2019|20:36 Uhr

Hr. Mirabaud, aus welchem Grund wurden Sie als Präsident der Schweizerischen Privatbankiers gewählt? Wer solches Gedankengut veröffentlicht, darf nicht solche Posten bekleiden. Anlässlich der Gründung der EU übernahm ich eine CH-Firma, 680 Mitarbeiter Umsatz 24 Mil. Sfr und einem Nettogewinn von 10%. Heute 98 Mil. Umsatz., Nettogewinn 14%, 420 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte unseres Exportes wurden neu auf nicht EU Länder festgelegt. Glück gehabt und weise Voraussicht, denn die EU Wirtschaft ist heute ein grosser Unsicherheitsfaktor geworden. D, F, etc. haben auf dem Weltmarkt bereits verloren!

Hans Baiker

07.02.2019|14:44 Uhr

Würde die Exponenten der Bankenbranche schon seit Jahren nicht mehr als Klardenker bezeichnen. Einer Vorgänger von Mirabaud war schon avantgardistisch für die Aufhebung des Bankgeheimnisses. Kein Wort zum Sterben der Privatbanken. Steht in keiner Relation zu den unversteuerten Vermögen, die sie verwalteten. Die Exponenten der Wirtschaft haben ganz allgemein den Bezug zur Realität verloren. Gehen nur noch den Weg des vermeintlich geringsten Widerstandes. Globalisierung ist super. Findet die Linke auch. Dekadenz wo man hinschaut.

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