Was schenken?

Bevor Sie in den nächsten Laden stürmen und etwas Passendes für unter den Christbaum suchen, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren Geschenkeführer. Wir haben Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen um ihre Tipps gebeten. Hier werden Sie bestimmt fündig.

Für Gadget- und Tech-Fans

Von Hans Fischer, Betreiber von technikblog.ch

 

«DJI Mavic Mini»

Erst seit dem 11. November im Handel erhältlich: die «DJI Mavic Mini.» Der neuste Wurf von DJI ist eine Drohne mit einem Gewicht unter 250 Gramm und daher vielerorts nicht registrierungspflichtig. Trotz dem geringen Gewicht hat eine Kamera mit zwölf Megapixeln auf einem Drei-Achsen-Gimbal Platz gefunden. Hightech auf kleinstem Raum.

Preis: Fr. 449.– / Bezugsquelle: brack.ch

 

«MyStrom WLAN Energy Control Switch 2»

Mit dem Smart Plug lassen sich über WLAN zahlreiche Regeln für Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronik hinterlegen. So lassen sich diese nach eigenen Wünschen steuern, auch abhängig vom Stromverbrauch. Dank der Verbrauchsmessung auch ideal für das Monitoring von verschiedenen Geräten.

Preis: Fr. 39.–Bezugsquelle: brack.ch

 

«Feller Smart Light Control»

Mit dem «Smart Light Control for Philips Hue» von Feller können Philips-Hue-Leuchten endlich auch über konventionelle Schalter genutzt werden. Durch die grosse Verbreitung von Feller im Schweizer Markt ist es die ideale Ergänzung für jedes Smart Home mit Hue. Rufen Sie vier verschiedene Lichtszenen auf oder dimmen Sie Ihre Leuchten je nach Stimmung mehr oder weniger stark.

Preis: Fr. 89.–Bezugsquelle: brack.ch

 

«Shelly»

Für die versierten Bastler und jene, die es gerne werden wollen, gibt es die WLAN-Smart-Home-Geräte von Shelly. Dabei gibt es Unterputzaktoren, Wassermelder, Temperatursensoren und vieles mehr für wenig Geld. Man erhält dafür aber Geräte mit einem offenen Interface und vielen Ansteuerungsmöglichkeiten: Must-have für Do-it-yourself-Leute.

Preis: Fr. 14.45 Bezugsquelle: brack.ch

 

«Apple AirPods Pro»

Definitiv kein Geheimtipp mehr, trotzdem haben die «Apple AirPods Pro» so überzeugt, dass sie in dieser Auflistung nicht fehlen dürfen. Der neuste Kopfhörer von Apple kommt mit aktiver Geräuschunterdrückung und einem Transparenzmodus. Öffnet man das Case, das auch als Ladehülle fungiert, verbinden sich die «AirPods» direkt mit dem benutzten Apple Device. Eine wahre Freude für jeden Fan von guter user experience.

Preis: Fr. 279.–Bezugsquelle: apple.com

 


 

Filme für Weihnachten

Empfohlen von Michael Steiner, Regisseur des Filmhits «Wolkenbruch»

 

«The Nightmare Before Christmas»

Perfekt für die ganze Familie: Die Kleinen fürchten sich, die Eltern freuen sich, und die Grosseltern schlafen zumindest nicht ein.«Die Hard» 1 Der ultimative Weihnachts-Action-Klassiker. Alle fünf Minuten hat Bruce Willis eine Schramme mehr, einen Bösewicht weniger, und als schöne Bescherung kriegt er für die vielen Beulen seine Frau zurück.«Life of Brian» Für Agnostiker und Nihilisten der beste Film, um Weihnachten und Ostern unbeschadet zu überstehen.

 

«The Party»

Hat eigentlich nichts mit Weihnachten zu tun, den Film schaue ich aber jedes Jahr an Weihnachten. Peter Sellers at his best, ein zeitloses Vergnügen: «Birdie num num» forever!

 

«Drei Nüsse für Aschenbrödel»

Der filmische Beweis, dass der Sozialismus Prinzen, Märchen und Romantik doch sehr wohlgesinnt war. Der Film lässt heute noch jedes Mädchenherz höherschlagen und jedes Vaterherz weich werden.

 

«The Power of Love», Bonustipp

Das Musikvideo «The Power of Love» von Frankie goes to Hollywood: Die Weihnachtsgeschichte, wunderschön musikalisch untermalt, in fünf Minuten erzählt. Von einer Band, die von der Kirche aufgrund der Homosexualität ihrer Mitglieder als abnormal und krank abgestempelt wurde, sich aber nicht beirren liess und die wahre Botschaft Jesu verkündete: «The power of love, a force from above, cleaning my soul, make love your goal. Frohe Weihnachten!»

Bezugsquelle: Alle Filme sind z.B. bei amazon.de erhältlich.

 


 

Für Abenteurer

Von Markus Blum, Abenteurer, Referent und zusammen mit seiner Frau Sabrina Autor des Buches «Zuhause in der ganzen Welt» (www.blumundweg.ch)

 

Outdoor-Axt von Gränsfors Bruks

Mitentwickler dieser Axt ist der Überlebenskünstler Lars Fält. Die Axt ist vielseitig und leicht genug, um sie auf wirklich jeder Tour dabeizuhaben. Trotz ihrem geringen Gewicht kann sie durch ihren relativ langen Stiel und den schweren, länglichen Kopf zum Fällen von Bäumen verwendet werden. Natürlich taugt die Outdoor-Axt auch zum Entasten, sogar als grosses Messer lässt sie sich verwenden.

Preis: Fr. 159.90

 

«Spot Gen3 Satellite GPS Messenger»

Der Satelliten-Messenger «Spot Gen3» ist für deine Abenteuer ausserhalb der Reichweite von Mobilfunknetzen. In erster Linie ist der Messenger als Notfallsender gedacht. Mittels Knopfdruck kannst du im Notfall den Rettungsdienst benachrichtigen oder bis zu drei voreingestellte Nachrichten an Freunde oder Familie per SMS oder E-Mail versenden.

Preis: Fr. 199.90

 

«FireSteel Bio Army»

Sie suchen einen zuverlässigen Feuerstein? Hier ist er: ein Muss im Notfallgepäck. Der «Swedish FireSteel Bio Army» von Light my Fire erzeugt Funken mit bis zu 3000 Grad und entzündet so Grills, Lagerfeuer und Kocher. Eine zuverlässige Starthilfe, die auch bei Regen und Feuchtigkeit und in jeder Höhe zündet. Er ist sehr langlebig und reicht für bis zu 12 000 Zündungen. Aufgrund seiner Kompaktheit und der Unempfindlichkeit gegen Nässe ist der Magnesiumstab leicht und sicher zu transportieren – er zündet nicht selbstständig.

Preis: Fr. 25.90 Alle drei Abenteurer-Produkte sind bei Transa, zum Beispiel in Zürich, Bern oder Basel, erhältlich (transa.ch).

 


 

Drei sündhaft teuere Geschenke

Empfohlen von Mark van Huisseling, Journalist und Buchautor

 

Hypercar

Ein wirklich spezielles Auto, solange man noch solche mit Verbrennungsmotor fahren darf. Aber natürlich nicht eins von der Stange sozusagen, sondern ein fast auf Mass gebautes, ein sogenannter Hypercar. Ein solcher kostet mindestens eine halbe Million Euro, die PS-Zahl liegt bei tausend oder darüber. Von Ferrari gibt’s den LaFerrari Aperta oder von Bugatti den Chiron. Auch interessant: Die meisten Besitzer eines Hypercars könnten ihn jederzeit für mehr Geld verkaufen. Weil man ein solches Auto nicht einfach im Showroom bestellen kann, sondern einer der besten Kunden der Marke sein muss, damit man sich um einen bewerben darf. Die Lieferfrist, nebenbei erwähnt, kann
Jahre betragen.

 

Brando-Rolex

Hier ist sie, die oft versprochene, selten eingetroffene, als «einmalig» bezeichnete Gelegenheit: die Rolex GMT-Master, Reference 1675, eine Stahluhr mit Dual-Time von 1972. Sagt Ihnen nichts? Die Armbanduhr, die Marlon Brando während der Dreharbeiten zu «Apocalypse Now» nicht ablegen wollte. Weshalb er, auf Drängen der Produzenten, die Lünette herausbrach, damit sie weniger auffällt im Film. Später gab er sie seiner Tochter. Diese schenkte sie ihrem Mann. Am 10. Dezember wird sie bei Phillips, Bacs & Russo in New York versteigert. Der Preis dürfte in der Millionen-Grössenordnung liegen.

Informationen: phillips.com

 

Vintage-Füllfederhalter

Der Füller in der Tasche macht noch keinen Schriftsteller – doch er hilft dem Beschenkten vielleicht, einer zu werden. Und sonst kann er immer noch Checks damit unterschreiben. «Die korallenrote und dunkelbraune Farbe der Writers Edition Hemingway erinnert an einen Montblanc Füllfederhalter aus den dreissiger Jahren – das Jahrzehnt, in dem Hemingway seinen ersten Erfolg feierte», beschreibt das deutsche Unternehmen sein Schreibgerät. Solche gibt’s seit über 25 Jahren in limitierten Auflagen. Wer einen möchte, der bereits mit Patina kommt, als hätte der Meister ihn für Notizen zum Stierkampf in Pamplona oder so etwas Ähnliches eingesetzt, findet vielleicht einen bei Kollers Online-Auktionen. Dort wurde einer für rund 2300 Franken versteigert. Im Dezember findet die nächste Fashion- und Vintage-Objekte-Auktion statt.

Informationen: kollerauktionen.ch

 


 

Für Rock’n’Roller

Von Toni Vescoli, Schweizer Musikerlegende

 

Richard Koechli: «Der vergessene König des Blues – Tampa Red»

Ein richtiger Rock’n’Roller sollte unbedingt etwas über die Eltern wissen, genauer gesagt, über die Eltern des Rock’n’Roll: Die Mutter war der Blues und der Vater die Country-Musik. So entstand der Rockabilly und daraus der Rock’n’Roll. Über Blueslegenden gibt es viele Bücher, aber ein ganz spezielles möchte ich da herauspicken. Es ist die Biografie über Tampa Red, einen Blueser der ersten Stunde, geschrieben von Richard Koechli.

Tredition. 272 S., Fr. 59.90 Bezugsquelle: z.B. bei books.ch

 

«Rolling Stone» und «Country Style»

Natürlich wäre die deutsche Ausgabe des Rolling Stone für einen Rock’n’Roller sehr zu empfehlen. Da wird über Legenden geschrieben, aber auch über Newcomer, über Tonträger, Filme etc., über alles, was mit Musik zu tun hat. Interessante Artikel, die sich zu lesen lohnen. Wer noch etwas über den Vater des Rock’n’Roll lesen möchte, dem empfehle ich ein Abo von Country Style. Ein Heft mit tollen Artikeln über das ganze Spektrum, also über Musik, Pferde, Autos, Motorräder, Essen, etc.

Rolling Stone: Fr. 110.– pro Jahr (presseshop.ch)
Country Style: Fr. 12.55 (zwei Ausgaben, erscheint elfmal pro Jahr, countrystyle.ch)

 

«MacheWasiWill»: Sechzig Jahre Rock’n’Roll!

Wer etwas über die Anfänge des Rock’n’Roll in der Schweiz erfahren möchte, kann dies durch die ganz persönliche Lebensgeschichte von mir miterleben. Meine Anfänge als Rock’n’Roller, als Swiss-Beatle, meine Rolle als Wegbereiter des Mundartrock bis zum never ending-Tourkalender als Singer-Songwriter und noch immer mit den Les Sauterelles. Alles in meinem 550 Seiten-Schinken «MacheWasiWill». Sechzig Jahre Rock’n’Roll!

Preis: Fr. 55.– Bezugsquelle: vescoli.net

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