Berset attackiert Kleinfirmen

Staatsbetriebe wie Post und Swisscom sollen bei ihren Lieferanten gleiche Löhne für Frau und Mann durchsetzen. Innenminister Alain Berset stösst damit das Parlament vor den Kopf.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Hans Baiker

08.12.2019|17:33 Uhr

Auch in der sozialistischen EU werden Kleinfirmen bevorzug schikaniert. Man hat lieber wenige Grosskonzerne, die viel leichter zu beaufsichtigen und zu steuern sind. So gesehen bewegt sich der Sozialist Berset nur im Trend, was er auch anderweitig zeigt, etwa bei den Pensionskassen.

Jürg Brechbühl

06.12.2019|07:52 Uhr

Mir ist speiübel: Die Statistikerinnen beim Bundesamt für Statistik, die mit diesem "unerklärten Lohnunterschied" hantieren, verletzten Grundregeln ihres Handwerks. A) Datengrundlage für die Behauptung des "unerklärten Lohnunterschiedes" ist die AHV-Lohnstrukturerhebung. Sie wurde zur Finanzplanung der AHV geschaffen und nicht zur Feststellung von Diskriminierung. B) Ein nicht erklärter Unterschied ist ein nicht erklärter Unterschied ist ein nicht erklärter Unterschied. Man kann dem nicht einfach willkürlich aus politischer Motivation die Erklärung hinzufügen, die grad in den Kram passt.

Richard Müller

05.12.2019|16:45 Uhr

Alain Berset ist der klassische Sozialist. Die Staatsmacht muss allumfassend sein und der bürokratische Wahnsinn darf nirgends halt machen. Die Argumente im Kommentar von Markus Dancer kann ich vollumfänglich bestätigen. Viele Unternehmer sehen keinen Sinn mehr darin, extrem hart zu arbeiten und grosse Risiken auf sich zu nehmen, nur um von der stetig wachsenden Armada der Sesselfurzer fast schon täglich eine neue Klatsche zu erhalten. Linke Politik und machthungrige Behörden vernichten mehr und mehr KMU-Arbeitsplätze.

Marco B

05.12.2019|15:55 Uhr

Darf ein Staatsbetrieb 'Kontrollmechanismen zur Durchsetzung eigener Standards bei Lieferanten' überhaupt anwenden? In meinen Augen ist das eine Form von Amtsanmassung. Es sollen also steuerfinanzierte Unternehmen den zuliefernden Privatunternehmen eigene Standards aufs Auge drücken? Das klingt nach Erpressung. Langsam reicht's mir mit diesem Gleichstellungs-Scheissdreck. Stampft den Mist mit ihren Vertretern in die Tonne!

Markus Dancer

05.12.2019|12:35 Uhr

Ich sag's nochmal: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist nicht fair und absolut DUMM! Es müsste heissen: "Gleicher Lohn für gleiche LEISTUNG!!!". Aber das haben die Dummköpfe im BR und NR nicht begriffen! Ich und mein Partner haben mal 20+ Arbeitnehmer beschäftigt, heute sind wir noch 2, müssen sehr viel arbeiten aber haben viel weniger Aerger und etwa denselben Netto-Profit! Wir zahlen doch nicht einer unzuverlässigen, dauernd krank gemeldeten "Dame" den gleichen Lohn wie einer effizienten und nicht bildungsfernen Arbeitskraft! Leistung, Effizienz und Know how zählt und zahlt! Begriffen? Wohl nicht.

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