Orakel von Oberägeri

Aller Augen richten sich derzeit auf CVP-Präsident Gerhard Pfister. Als Königsmacher der Bundesratswahlen bejaht er grundsätzlich den Sitzanspruch der Grünen, lehnt aber die Kandidatur von Regula Rytz ab. Wie passt das zusammen? Eine kontroverse Begegnung im Berner «Bellevue».

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Kommentare

Rainer Selk

11.12.2019|10:38 Uhr

Regula Ritz hat es nicht 'geritzt', aber immerhin den Achtungserfolg von 82 Stimmen vs. BR Cassis erreicht. Damit hat die Bundesversammlung den selbstverliebten 'Eigenvorschlag Ritz' (und posthum von der grünen Partei sanktioniert ...) versenkt. Damit dürfte Frau Ritz ihrem Ruhestand entgegensehen. Wünsche alles Gute!

Hans Baiker

06.12.2019|18:59 Uhr

Ob die SVP-BR mitspielen würden, wäre das Entscheidende. UM hört nur auf die Partei, wenn es ihm gelegen kommt. Parmelin schielt ebenfalls nach links. Die SVP als Partei darf immerhin die Kulisse abgeben. Man sollte damit rechen, dass Ryz nur den Lockvogel spielt. Auf den Sitz verzichten werden die Grünen keinesfalls. Wenn es um Intrigen geht, sind die Linken den Bürgerlichen und insbesondere der biederen SVP naturgegeben überlegen. Lukretia Meier-Schatz ist für die Konzerninitiaive. Ein weiteres Signal ins Machtzentrum.

Bruno Winkler

06.12.2019|13:59 Uhr

Warum sollte man eine Ritz zum Gespräch einladen. Seit Wochen plärrt sie mit Hilfe ganz bestimmter Medienerzeugnisse herum, dass sie in den Bundesrat will. Was sie machen will, hat sie nie erwähnt. Sie will! einfach. Und gegen eine Frau antreten, ist ein No-Go für sie. So eine braucht's nun wirklich nicht!

Marco B

05.12.2019|22:42 Uhr

@Selk: Darum würde ich - wäre ich die SVP - bei der ersten sich bietenden Gelegenheit die Chance nutzen. Damit rechnen die anderen nicht und haben keinen Plan B. Wie immer auch deren Plan A aussehen mag, würde er dadurch durchkreuzt. Wenn man sich das Spiel für jede einzelne Bestätigungswahl durchspielt, kann es da interessante Ergebnisse geben. Schlechter als der IST-Zustand kann es ja nicht werden. Ob es in Sachen Aussenpolitik nun 5 gegen 2 oder 7 gegen 0 heisst, spielt keinen Tango. Die SVP in der Totalopposition könnte sich aber Wähler verschaffen und Glaubwürdigkeit bei Referenden.

Rainer Selk

05.12.2019|17:15 Uhr

Ich würde mich derzeit auch nicht wundern, wenn das ganze eine abgekartete Sache gegen einen der SVP BR ist, à la alt SP Hämmerle vs. Blocher.

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