Macrons neue Weltordnung

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verstört Freunde und wechselt seine Feinde. Nachdem er die Nato für «hirntot» erklärt hat, will er Europa und Russland gegen China und Amerika einen. Und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Debatte.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Richard Müller

09.12.2019|12:37 Uhr

@Marco B: Beim Einordnen hilft die Annahme, dass Macron die persönliche und nationale Macht Frankreichs ausweiten möchte. Am liebsten natürlich in einer von Frankreich angeführten Gross-EU. Dazu kommt, dass er die wirtschaftliche Schwäche und horrende Staatsverschuldung gerne mit deutschem Reichtum ausbügeln möchte. Die Bedeutung der NATO muss marginalisiert werden, wenn Macron erst mal Oberbefehlshaber über die Grosseuropäischen Streitkräfte geworden ist. Der Name Macroleon ist von den Franzosen nicht aus den Fingern gesaugt worden, er ist Programm.

Marco B

05.12.2019|23:11 Uhr

@Dancer. Gut gebrüllt, Löwe. Macrons Wende und Hirntod-Analyse muss auch noch richtig eingeordnet werden können. Da übe ich auch noch. Einen Crash-Kurs in Sachen NATO könnten hierzulande viele gebrauchen, daher für diesen Fall https://www.youtube.com/watch?v=3co5KzR1irg

Hans Georg Lips

05.12.2019|16:51 Uhr

Schade, man wird Trump bald nicht mehr ernst nehmen. Geschwätz und keine follow ups. Der hat keine Ahnung von Asiaten. Allerdings bringt der US-Geheimdienst auch keine Hard Facts über die von Trumps Massnahmen verursachte regionale Massenarbeitslosigkeit in China.

Hans Georg Lips

05.12.2019|16:47 Uhr

Interessant was an solchen Meetings so passiert. Doppelzüngiger Trudeau, peinliche Witzchen über Trump, aber nichts über die Sauereien der Clintons. Die waren 27 mal in den Luxusbauten in New Mexiko bei Epstein. Da hat es auch eine 8-Personendusche, verglast und einsichtig aus dem Innenpool. Möglicherweise kommen die News der Whistleblower jetzt erste recht zum Vorschein. Diese Geschichten sind noch nicht vorbei, die Vergewaltigung der Giustre durch den englischen Hochadel (!!) wird wohl noch angereichert werden.

Markus Dancer

05.12.2019|12:22 Uhr

Nun, Europa hat den Zug nach Moskau verpasst und wird diesen nie mehr erreichen! Die strategischen Weichen sind gestellt. Die lügenhafte EU-Hure und die völlig irren und verblödeten Amerikaner haben Russland, das zu einem grossen Teil zu Europa gehört, einmal mehr militärisch attackiert (NATO Erweiterung), gelogen und Russland zum "Feind" erklärt. Das ressourcenhungrige China ist natürlich dankbar eingestiegen! Blöder gehts nicht mehr! Macron gehört ebenfalls zur Idiotentruppe, hat aber wenigstens bemerkt dass die "Brötchen" für eine lange Zeit anderswo gebacken werden, in Zukunft! Dumm gelaufen!

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