Statistiker machen Politik

Sind Kinder Karrierekiller? Das behaupten Schweizer Medien und berufen sich dabei auf das Bundesamt für Statistik. Die Datenlage ist äusserst mager.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Inge Vetsch

16.11.2019|09:14 Uhr

Wäre interessant zu erfahren - in ein paar Jahrzehnten - wie sich die einstigen Karrierefrauen in ihrem Alter (im Altersheim, alone at home oder wo auch immer) mit ihren nun erwachsenen Karrierekillerkindern verstehen werden. Vielleicht hören und sehen sie von ihren (ex)Killerkindern so gar nichts mehr? Ich bin ziemlich sicher, dass die eine oder andere alte Dame einiges bereuen wird. Muss nicht sein. Ist aber sehr wahrscheinlich.

Markus Dancer

07.11.2019|14:15 Uhr

Sie können vom BfS alles bestellen - jede noch so beliebige "Statistik" u. das gewünschte Resultat. Ist alles eine Frage des Geldes und wie gewichtig der Besteller ist! Für mich ist dieses Amt eine der grössten Fälscherwerkstätten der CH. Dass Kinder aufziehen extrem an den Geldbeutel geht und meist muss 1 Elternteil beruflich kürzertreten ist wohl unbestritten. Jedoch Kinder aufziehen und in's Erwachsenenleben zu begleiten ist aber mit nichts aufzuwiegen, weder mit Geld noch Karriere! Eine Gesellschaft, die dies ablehnt ist zutiefst krank.

Yvonne Flückiger

07.11.2019|06:25 Uhr

Es ist auch bezeichnend, dass nur eine Frage des BfS auf die Angst der Mütter, dass das Kind ein Karrierekiller sein könnte eingeht. Das wird überall negiert und ausgeblendet. Trotzdem entspricht es natürlich der Tatsache. Kitas helfen da, aber nur rudimentär. Man will es halt einfach nicht (mehr) hören. Aber die Wahrheit lässt sich nicht einfach so verdrängen. Vollzeitarbeit und Muttersein lässlich mit allen Verbiegungen kaum bewerkstelligen, ausser man hat Geld für eine Nanny.

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