Krücke statt Brücke

Der Bundesrat will mit einer Überbrückungsrente ältere Arbeitslose unterstützen. Ein Blick auf die explodierenden Ergänzungsleistungen zeigt, wie fatal das wäre.

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Von Hubert Mooser
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Kommentare

Rainer Selk

09.11.2019|11:54 Uhr

Leistungen der Stadt bei vorzeitiger ... - Stadt Zürich. -- https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwij0_Db-tzlAhXCeZoKHY0oDVMQFjAAegQIBhAB&url=https%3A%2F%2Fwww.stadt-zuerich.ch%2Fportal%2Fde%2Findex%2Fjobs%2Fanstellungsbedingungen%2Fsozialleistungen%2Fleistungen-der-stadt-bei-vorzeitiger-pensionierung---ueberbrueck.html&usg=AOvVaw39EwUT6WG2mafDrKFFtnUg -- Fazit: Solche Modelle gibt es bereits. Hr. Berset muss das Rad nicht neu erfinden. Ob sich das mittelständ. Firmen leisten können, ist eine andere Rechen-Frage.

Alex Schneider

08.11.2019|17:12 Uhr

Das wird teuer und unterläuft die Bemühungen um Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere. Die Überbrückungsrente ist ein falscher Anreiz für die Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmende nicht einzustellen oder zu entlassen. Es braucht daneben einen sekundären Arbeitsmarkt, der mit öffentlichen Mitteln unterstützt wird für sinnvolle öffentliche Arbeiten. Die Überbrückungsrente ist ein Zückerchen im Kampf gegen die vom Mainstream gefürchtete Begrenzungsinitiative. Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.

Meinrad Odermatt

07.11.2019|20:14 Uhr

Die Schweiz - wie jeder Staat - ist eine eigenverantwortliche Selbsthilfeorganisation der Staatsbürgergemeinschaft. Die Personenfreizügigkeit ist die Negierung dieser Staatsdefinition und der gelebten Solidargemeinschaft unter Bürgern. Und das wissen die politischen Erfinder der vier "Grundfreiheiten" ganz genau. Drei Freiheiten, ohne die subversive Unterwanderungskröte ebenfalls als "Freiheit" zu betiteln, hätten genügt. Es ist völlig klar, dass nicht Deutschland von den Schweizern verwässert und "übernommen" wird. Umgekehrt kann das den Deutschen nur recht sein. Es gefällt ihnen ja hier.

Marco B

06.11.2019|20:02 Uhr

Es handelt sich auch nicht um eine Rente, sondern schlicht um eine Bezugsberechtigung aus der ALV. Der angeblich 'Berentete' darf wie jeder Arbeitslose bis zum Eintritt des AHV-Alters Bewerbungen tätigen. Die Bezugsberechtigung ist ausserdem an Bedingungen geknüpft, die die meisten Betroffenen nicht erfüllen (siehe Vernehmlassungsentwurf). Insbesondere fallen vorzeitig Entlassene nicht unter dieses Regime. Wer schon mit 50 seine Stelle verliert, wird mit 58 auf dem Sozialamt anstehen, wie heute ohne UeL. Es handelt sich um eine grossangelegte Blenderei der FDP, KKS + Arbeitgebervertreter.

Rainer Selk

06.11.2019|19:09 Uhr

Damit gerät die CH in eine ähnliche Diskussion wie zur Zeit in der BRD zur Grundrente vs. Bedürftigkeitsprüfung. Das Ganze muss 'gedreht' werden + eine Arbeitgebersache werden, wobei auch da Richtlinien festzulegen sind, damit nicht franz. Unkündbarkeitsidiotie entsteht. Vermutl. würde das auf ein Abfindungssystem hinauslaufen. Also, Nachdenken ist angesagt, effiziente Lösungen müssen her. Hr. Bersets Ideen kleistern nur zu, aber lösen nichts. Ausserdem ist + bleibt Wahrheit, dass wir viel zu viele Menschen in der CH haben + auch das in diesem Kontext zu bewerten ist.

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