Es grüsst das Prekariat

Die ständerätliche Rechtskommission hat beschlossen, den Kündigungsschutz auszubauen. Ziel: Schutz vor Lohndumping. Das ist der falsche Ansatz.

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Von Hildegard Schwaninger
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Kommentare

Marco B

10.11.2019|02:36 Uhr

@Müller: ... und die zur Wahl standen. Die Demokratie sorgt bereits lange im Voraus dafür, dass mehr oder weniger geeichte und gekaufte Karrieristen überhaupt in die Auswahl kommen. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, reelle Wahlchancen zu kriegen: Entweder, man hat selber genügend finanzielle Mittel, um für sich zu werben, oder man lässt andere für sich werben, denen man nachher Knechtschaftsdienst schuldet. Die erste Gruppe, die der 'Unabhängigen', wird irrsinnigerweise auch noch stärker beargwöhnt. Otto Bünzli wählt gewohnheitsmässig lieber die bezahlten.

Richard Müller

08.11.2019|08:54 Uhr

Die Mehrheit unserer Politiker wollen das InstA möglichst schnell unterzeichnen und die Schweiz der EU vollständig unterwerfen. Natürlich kann man von diesen Politikern nicht erwarten, dass sie gravierende Missstände bei der Zuwanderung beheben wollen. Die EU könnte erzürnt reagieren. Also zieht man unsinnige Flickschusterei vor und hofft, die Gemüter im eigenen Land so zu besänftigen. Die Erfolgsaussichten sind allerdings gering. Der Wirtschaftsstandort wird weiter beschädigt und die Sozialwerke werden ausgeblutet. Wir haben halt nur Politiker, die wir selbst gewählt und verdient haben.

Markus Dancer

07.11.2019|02:47 Uhr

Ich stelle nur noch temporär bzw. setze auf BPO! Schon jetzt wird der Kündigungsschutz masslos missbraucht - von Arbeitnehmerseite!

Werner Widmer

06.11.2019|21:39 Uhr

In unserer Zentral in Paris waren all jüngeren Mitarbeiter nur noch geliehen oder hatten befristete Arbeitsverträge wegen dem horrenden Kündigungsschutz. Die dortigen jungen Angestellten sind äusserst frustriert. Sie können so keine Familie gründen und die Spirale geht abwärts mit hoher Beschleunigung. Das potentielle Reservat von Ungeduldigen steigt rasant; der innere Frieden ist in Gefahr.

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