Dumm und dick

Die Schweiz wird immer fitter. Mit einer Ausnahme: Menschen ohne Bildungsabschluss leben deutlich ungesünder und weniger lang.

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Kommentare

Jacqueline Märkli

10.11.2019|11:38 Uhr

Viele "Gebildete" haben einen sitzenden Job ohne Bewegung. Um ihre Aggressionen und ihren ausgeruhten Körper auszulasten, treiben sie regelmässigen Sport. Viele "Dumme" gehen einen Job nach die körperliche, harte Arbeit erfordern (ich gehöre auch zu denen). Oft versuchen wir das Beste aus dem theoretischen Übel ausgetüftelten Modellen der "Gebildeten" zu machen, die doch tatsächlich glauben dass ihre Powerpoint-Modelle zu praktischen Abläufen der Realität entsprechen. Und ja, wenn ich nach Hause komme, stehe ich ungern in der Küche, tatsächlich sitze ich mich auch gerne mal hin.

Jürg Wehrlin

10.11.2019|08:59 Uhr

@Christian Weber: Es fällt mir auch auf, dass die WW in letzter Zeit hauptsächlich durch Füllmaterial auffällt. Und der Herr Köppel, der sich doch immer so auf unsere Meinungen freut, hält es nicht für nötig, auch nur eine kurze Antwort auf mein Mail zu geben.

Marco B

08.11.2019|21:34 Uhr

@Spycher. Dazu habe ich einen Kommentar geschrieben, der offenbar im Rundeimer gelandet ist. @J.v.B. Meine Rede. Heute benutzen Aerzte simple PC-Programme, um Zukunftsprognosen zu erstellen. In meinem Fall führten rudimentäre Basisdaten, wie Cholesterin, Zucker, Gewicht, Alter und 'gelegentliches Rauchen' zur Kristallkugeldiagnose 13% Risiko, in den nächsten 10 Jahren einen Herzinfarkt zu erleiden. Das ist keine Wissenschaft, sondern Scharlatanerie. Jeder Medizinmann der Hopi-Indianer kann sinnvollere Diagnosen stellen. Und aufgrund solcher Prognosen steigen die KK-Kosten.

Markus Spycher

08.11.2019|21:03 Uhr

@B. Es ist wohl nicht ganz unerheblich, ob Ihre 70 kg vorwiegend aus Fett oder aber aus Muskeln bestehen. Ein seriöser Bericht hätte zunächst einmal eine enge Definition des Begriffes "Adipositas" geliefert.

Juerg von Burg

08.11.2019|14:33 Uhr

Hier noch was Wissenschaftliches ;-) Es gibt nur eine einzige Person, welche ihren Gesundheitszustand kennt, das ist das Ich. Der Gesundheitszustand ist scheinbar entscheidend für die Lebenserwartung und jetzt kommt es knüppeldick: In einer Langzeit-Studie (glaube 2 Dekaden) wurden Probanden regelmässig untersucht von Ärzten und auch befragt. Die Selbsteinschätzung der eigenen Gesundheit gewann haushoch gegen die Einschätzungen durch die Ärzte und deren Prognosen in die Zukunft. Das ist Erkenntnis, Wahnsinn!Artikel aber eher bedeutungslos und zu dick ist jemand nur, wenn er sich so fühlt!

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