Bis dass der Mord euch scheidet

Männer sind nicht gewalttätiger als Frauen. Sie sind aber für die meisten Eifersuchts- und Familienmorde verantwortlich. Warum ist das so? Es gibt eine plausible Erklärung.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Michael Wäckerlin

23.10.2019|20:01 Uhr

Heikel auch, den Täter von Würenlingen als "Schweizer" zu verkaufen. Die Lügenjournaille verwandelte damals Semun Acar in einen «Simon B.».

Michael Wäckerlin

23.10.2019|18:58 Uhr

Bei den Tötungen der Partnerin oder ehemaligen Partnerin bleibt das anteilige Missverhältnis bestehen. Zu den Motiven (z. B. Eifersucht) macht die Statistik keine Aussage. Die seltenen und spektakulären Familizide haben häufig andere Tatmotive als Eifersucht, z. B. extremer Narzissmus, Altruismus oder Paranoia. Somit greift das psychologische Modell nicht. Aufgrund feministischer Spekulationen und einem neuen Aufguss der Theorie einer «toxischen Männlichkeit» das ganze Geschlecht zur Östrogentherapie zu verdonnern, ist dann doch etwas dreist.

walter hollstein

16.10.2019|08:40 Uhr

zu herrn wäckerlin: es ist richtig, dass im bereich der häuslichen gewalt der ausländeranteil relativ hoch ist. der ehrenmord ist sogar ganz "ausländisch". mein thema war aber der (männliche) partnerschaftsmord aus eifersucht. da dominieren die alteingesessenen schweizer - alteingesessen deshalb, weil da auch kein immigrationshintergrund vorliegt. auch die spektakulären familienmorde der letzten jahre sind ausschliesslich von schweizern begangen worden: würdnelingen, les crosets, riehen oder affoltern am albis. kitzbühel, das redaktioneller aufhänger war: ebenfalls ein einheimischer.

Hans Baiker

15.10.2019|17:29 Uhr

Der Artikel ist eigentlich eine destruktive Abhandlung des Oedipuskomplexes. Ganz im Sinne der Skrupellosigkeit des Genderismus. Grundlegend behält die Mutter ihren Stellenwert beim Sohn so lange er lebt, umgekehrt ist es auch der Fall. Daraus Labilität zu konstruieren, die ihn zum Affekttäter macht, ist der Chuzpe des Genderismus zu zu schreiben.

Michael Wäckerlin

15.10.2019|08:15 Uhr

@ Walter Hollstein: Zu den Familienmorden durch Schweizer Väter: Woher wissen Sie das? Nach der Statistik zur häuslichen Gewalt waren im Zeitraum 2009 bis 2018 rund die Hälfte der Beschuldigten der vorsätzlichen Tötung und des Mordes Teil der ausländischen Wohnbevölkerung. Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.assetdetail.7806407.html

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