Bis dass der Mord euch scheidet

Männer sind nicht gewalttätiger als Frauen. Sie sind aber für die meisten Eifersuchts- und Familienmorde verantwortlich. Warum ist das so? Es gibt eine plausible Erklärung.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

walter hollstein

16.10.2019|08:40 Uhr

zu herrn wäckerlin: es ist richtig, dass im bereich der häuslichen gewalt der ausländeranteil relativ hoch ist. der ehrenmord ist sogar ganz "ausländisch". mein thema war aber der (männliche) partnerschaftsmord aus eifersucht. da dominieren die alteingesessenen schweizer - alteingesessen deshalb, weil da auch kein immigrationshintergrund vorliegt. auch die spektakulären familienmorde der letzten jahre sind ausschliesslich von schweizern begangen worden: würdnelingen, les crosets, riehen oder affoltern am albis. kitzbühel, das redaktioneller aufhänger war: ebenfalls ein einheimischer.

Hans Baiker

15.10.2019|17:29 Uhr

Der Artikel ist eigentlich eine destruktive Abhandlung des Oedipuskomplexes. Ganz im Sinne der Skrupellosigkeit des Genderismus. Grundlegend behält die Mutter ihren Stellenwertbeim Sohn so lange er lebt, umgekehrt ist es auch der Fall. Daraus Labilität zu konstruieren, die ihn zum Affekttäter macht, ist der Chuzpe des Genderismus zu zu schreiben.

Michael Wäckerlin

15.10.2019|08:15 Uhr

@ Walter Hollstein: Zu den Familienmorden durch Schweizer Väter: Woher wissen Sie das? Nach der Statistik zur häuslichen Gewalt waren im Zeitraum 2009 bis 2018 rund die Hälfte der Beschuldigten der vorsätzlichen Tötung und des Mordes Teil der ausländischen Wohnbevölkerung. Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.assetdetail.7806407.html

Hans Baiker

14.10.2019|23:34 Uhr

Der Artikel ist so so leicht zu verstehen. Männerfrage ist euphemistisch und heisst Feminisierung des Mannes. Das läuft doch schon in der Kitag/Grundschule. Bis zur Pubertät erscheinen die Jünglinge dann wie Zombies. Die Gesellschaft des "alten weissen Mannes" wird von einer Gewinner- zur Verlierergesellschaft in allen Belangen. Wenn schon mit der Masche Kriminalität, vor dem Täter gibt es in der Regel eine Täterin. Mein Heirats-Rat war unvollständig: Ist sie mit der Gütertrennung einverstanden, dann heirate, sonst lasse es unbedingt sein.

walter hollstein

14.10.2019|17:20 Uhr

die soziologie kann bei solchen taten feststellen, aus welchem milieu der täter kommt etc, aber sie kann nicht die innerseelischen motive eruieren. da hat bisher nur die psychoanalyse material zur erklärung geliefert. was also ist peinlich? wohl eher die unwissenheit des leserbrief-schreibers. im übrigen kann auch niemand - wie herr brechbühl - , das schon zum 1ooosten mal gelesen haben, weil diese ansätze ziemlich neu sind. und schliesslich: bei familienmorden in der schweiz sind praktisch alle täter ansonsten brave schweizer familienväter.

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