Revolte am Amazonas

Während sich die Welt über die Buschbrände empört, schwelt im peruanischen Tropenwald ein Krieg. Es geht um Erdöl, Umweltschutz und die Rechte der Urbevölkerung. Eine Reise durch einen Dschungel von Desinformation und Missverständnissen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Markus Dancer

06.10.2019|16:17 Uhr

J.B: Genau! Lehrer od. Aerzte sind in diesen Ländern, Peru ist nicht allein, miserabel bezahlt u. leben erst noch gefährlich. Als Rechtsanwalt ist der Sprung in die Politik leicht und damit an die einträglichen Pfünde der Korruption! Es ist überall dass Gleiche!

Richard Müller

06.10.2019|11:05 Uhr

Alex Baur zeigt einmal mehr, wie seriöser Journalismus geht. Hinfahren, schauen, mit allen sprechen und die Fakten auch akzeptieren, wenn sie nicht ins eigene Weltbild passen wollen. Und wo, wenn nicht in der Weltwoche, sollen solche Beiträge abgedruckt werden? Dieser Artikel zeigt wieder einmal ganz krass auf, wie wir in der Regel mit Fake News bombardiert werden. Denn aus allen anderen Medien wissen wir: Indigene sind arme, unterdrückte, hilflose Kreaturen mit reinem Herzen, absolutem Respekt vor der Natur und völlig klarem Verstand. Der Rest der Welt ist böse. Ausser natürlich Greta.

Yvonne Flückiger

04.10.2019|09:57 Uhr

Ich bin froh, dass die Weltwoche die "Indianer-Romantik" relativiert und objektiv aus beiden Seiten und Perspektiven berichtet. Der Bericht zeigt eindrücklich, dass vor Ort die Situation oft ganz anders, wenn nicht gar umgekehrt aussieht. Ich war früher auch in Bolivien und Peru (Riberalta, Puerto Maldonado / -meine Mutter ist dort geboren und teilweise aufgewachsen ;) und weiss deshalb von den Kämpfen und Übergriffen auf beiden Seiten. Es gibt kein simples Richtig-/ und Falsch, Gut-/ und Böse, wie viele Gutmenschen hier eben gerne hätten.

Jürg Brechbühl

03.10.2019|11:04 Uhr

Der Kern des Problems versteckt sich in zwei Sätzen: Der revolutionäre Anführer hatte an der maoistischen Universidad San Marcos Verwaltungsrecht studiert und war als Lösegeld erpressender Mafioso zurückgekehrt. Dann viele Zeilen weiter unten "Man muss erst Lehrer und Ärzte finden, die hier, fern der Zivilisation, arbeiten und leben wollen." -- Als ich in Peru war, wollte jede Familie, auch die ärmsten, mindestens ein Kind an die Uni schicken und sie wurden alle Rechtsanwälte. Lehrer order Arzt wollte kaum einer werden. Davon hat es im ganzen Land zu wenig.

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