Moralinsäure statt Drachenblut

Deutsche Künstler und Intellektuelle gerieren sich immer mehr als Demokratiewächter. Dass sie genau die Spaltung betreiben, die sie zu bekämpfen vorgeben, kümmert sie nicht.

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Spittelers brisante Botschaft

Vor hundert Jahren wurde Carl Spitteler mit dem Nobelpreis für Literat...

Von Jürg Altwegg
Jetzt anmelden & lesen

Mein Rambo

Der einsamste aller Actionhelden bäumt sich in «Last Blood»...

Von Benjamin Bögli
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Markus Dancer

07.10.2019|03:40 Uhr

"Supremacy" ist das Wort, Vorherrschaft! Es ist genetisch bedingt! Die Natur ist voll davon, Kampf um Platz, Licht, Nahrung, Vermehrung, Dominanz.

Jean Ackermann

03.10.2019|12:02 Uhr

Das moralische Gen in der deutschen Kultur ist nicht nur neueren Datums. Als deutschsprachiger Konsument deutscher Kulturgüter empfand ich diesen Moralismus schon bei Goethe, Schiller, Böll oder Grass, deutsche Filme troffen davon. Höhepunkt, deutsche Philosophie, Kant, Schoppenhauer, Nietzsche oder Hartmann, reinste Moralisten. Wo war die deutsche Moral im deutsch französischen Krieg, ersten und zweiten Weltkrieg? Man wird das Gefühl nicht los dass er nur den Zweck hat, eine Einheitsmeinung zu erzwingen und ja jede vielmeinige demokratische Diskussion zu verhindern. Es lebe der Totalitarism!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Ihr Light-Login-Zugang ist abgelaufen. Bitte machen Sie das Abonnement hier