Wie links ist Google?

Der Internet-Gigant gibt sich als Garant der Meinungsfreiheit. In Wahrheit verfolgt der Konzern eine politische Agenda, wie interne Videos und neue Forschungsergebnissezeigen.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Marcel Egli

13.09.2019|19:29 Uhr

Das bei Suchmaschinen der Auftritt gekauft werden kann, das ist bekannt. Über definierte Keywords und durch Pop-ups kann die Aufmerksamkeit gesteigert werden. Noch schlimmer steht es aber mit den Portalen bei staatlichen Unternehmen. In der Schweiz wird hier ganz kräftig in der Politik mitgemauschelt. Die Linken haben sich in den Redaktionen eingenistet. Es ist verwerflich, wenn derart manipuliert wird. Staatliche Unternehmungen gehören dem Volk. Sich derer für eigene Zwecke zu bedienen ist umso schlimmer, als der Leser davon ausgeht, dass bei solchen Portalen neutral informiert wird.

Mike S. Krischker

12.09.2019|11:40 Uhr

Haben Sie gewusst? Auf den meisten Websites werden Sie zuerst zu Google geschickt, wo Sie rund 50 individuelle Daten abgeben. Erst danach gelangen Sie zur eigentlichen Website.Verrückt, aber wahr: Ein Website-Betreiber lässt also heutzutage meist alle seine Kunden zuerst von Onkel Google ausschnüffeln, bevor er sie auf seine Website lässt! Abhilfe würde eine individuell programmierte Website schaffen - was aber leider für die meisten Webdesigner zu komplex ist, seitdem Websites auch handytauglich sein müssen. Einen gibt es noch, und den findet man - in Google - unter Webdesign und Schweiz.

Markus Dancer

12.09.2019|08:26 Uhr

Google, Facebook etc. sind weder links noch rechts. Das sind Geldmaschinen und die "FÜHRER" wollen die MACHT! MACHT bedeutet Kontrolle, wirtschaftliche u. geistige totale Kontrolle. Wir nähern uns dem Zeitpunkt wenn künstliche Intelligenz die besseren Programme schreibt als die Menschen in den digitalen Labors. Erst dann wird der Mensch begreifen dass er eigentlich überflüssig ist auf diesem Planeten!

Marco B

11.09.2019|19:59 Uhr

"Welche «im Konflikt mit vielen unserer Werte» stehe" Die selten oder nur bei passender Gelegenheit explizit genannt werden. Die Hälfte davon steht im Widerspruch zur aktuell gültigen Rechtsordnung (Beispiel: no borders). Aber warum haben diese Staudenfrüchteesser Erfolg mit dieser Masche? Weil es die Gegenseite seit Jahren meidet, Gegenposition zu beziehen. Lieber wird herumgedruckselt, geschwiegen oder nachgegeben. Obwohl wir immer noch in Nationalstaaten leben, gilt im öffentlichen Diskurs das Festhalten oder auch nur die Bekenntnis dazu als irgendwie "extremistisch". Das muss ändern.

Jürg Brechbühl

11.09.2019|19:56 Uhr

Ich rang heute mit mir, ob ich einen neuen Hochsicherheits-Laptop mit verschlüsseltem Linux-Betriebssystem und abgeschottet von den Technikgiganten kaufen will. Soll ich im Ernst tausend Stutz für eine Librem oder einen Tuxedo ausgeben? Dort bin ich vor der Spionage der Microsoft geschützt und auch abgenabelt von Google und Fratzenbuch. Jetzt lese ich diesen Artikel und der Entscheid ist gefasst. Das Zweitsicherste ist ein Tuxedo, aber es gibt ein Modell ohne Lüfter. Bestellung abgeschickt. --- Die Manipulation der Massen setzt nämlich voraus, dass man Daten über diese Massen hat. Ohne mich!

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