Vom Wind

Dem Klassiker hat’s das Dativ-e weggeblasen.

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Von Heimo Schwilk
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Kommentare

Markus Spycher

06.09.2019|09:54 Uhr

Und noch etwas Windiges: Salomon der Weise spricht: "Laute Winde stinken nicht. Doch die butterweichen, die so heimlich schleichen - Mensch, behüte mich, denn sie stinken fürchterlich."

Meinrad Odermatt

05.09.2019|09:20 Uhr

Für poetische Ausdrucksweisen fehlt heute einfach das Publikum, das den Unterschied überhaupt erkennt. Ein "Furz" ist ja auch ein "Wind" - hier definitiv ohne -e. Wenn man z.B. täglich am Radio hört, dass "wegen eines Unfalls" oder "wegen eines Felssturzes" die Strasse gesperrt sei, und das von Leuten die noch vor kurzer Zeit wussten dass dies nichts mit Genitiv (Frage Wessen?) zu tun haben kann, dann ist guter Rat teuer. Es war früher besser - weil grammatikalisch richtig.

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