Eine der klügsten Frauen der Schweiz

Kerstin Vokinger, 31, hat einen Doktortitel in Medizin und einen in Rechtswissenschaft. Neuerdings ist sie Professorin an der Universität Zürich. Die Anwaltsprüfung machte sie nebenher. Wie passt das alles in ein Leben?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Ulrich Schweizer

07.09.2019|04:21 Uhr

Klügste? Es wäre mir lieber, wenn man über Erfolgreichste berichten würde. Zum Beispiel wer am meisten Arbeitsplätze schafft. Mein Cousin dürfte noch als klüger gelten als diese Frau. Er hat parallel Chemie und Mathematik studiert und beides bestens abgeschlossen. Er war auch Professor sein gesamtes Arbeitsleben lang. Aber was hat er geleistet? Er hat in der Forschung nichts Neues herausgebracht. Er hat kein Buch geschrieben. Er hat keine Vorträge über sein Fach gehalten. Bei den Studenten war er eher unbeliebt. Er hat eigentlich ausser seines Studiums nichts Entsprechendes geleistet.

Jürg Fehr

04.09.2019|21:57 Uhr

Der gute Herr Zeller scheint ja total überwältigt zu sein von dieser Überfliegerin. Da bleibt natürlich kein Raum mehr für irgendwelche auch nur einigermassen kritische Fragen. Nach geschlagenen 40 Jahren in den Niederungen der Alltagsjustiz teile ich Ihnen mit: Professuren sollten grundsätzlich nur an Personen vergeben werden, die während einigen Jahren in den Niederungen der Praxis tätig waren (Advokatur, Justiz, Verwaltung, Privatwirtschaft oder wo auch immer). Leute wie diese Frau hier ohne jegliche Erfahrung in der rauen Welt des Alltags sind da völlig fehl am Platz.

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